Kurz vor der Abreise nach Hamburg an die Mixed-Staffel-WM Mitte Juli gab es ein böses Erwachen für Nora Gmür. Ihr und 3 weiteren Athletinnen – darunter Ex-Weltmeisterin Beth Potter (GBR) – war in St. Moritz das Rennrad geklaut worden.
Da Potter ein Tracker im Fahrrad-Koffer platziert hatte, konnten die Diebe schnell ausfindig gemacht und die Räder noch am gleichen Tag zurückgegeben werden. Gmür konnte in Hamburg plangemäss an den Start gehen und belegte mit dem Schweizer Team Rang 13. Auf derlei Vorkommnisse kann sie vor der Sprint-EM dennoch gerne verzichten.
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Bild 1 von 2. Erst der Schock. Nora Gmür stellt fest, dass ihr Bike geklaut worden ist. Bildquelle: Instagram/Nora Gmür.
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Bild 2 von 2. Dann die Erlösung. Dank eines Trackers und der Hilfe der Polizei konnten die Bikes zeitnah gefunden und wieder an die Besitzer übergeben werden. Bildquelle: Instagram/Nora Gmür.
Nummer 7 der «Setzliste»
Nach starken Leistungen mit mehreren Podestplätzen und sogar ihrem Premierensieg auf Stufe Europacup gehört Gmür in Elblag zum erweiterten Kreis der Medaillen-Anwärterinnen. Da diverse Topathletinnen den Event auslassen, ist Gmür die Nummer 7 der «Setzliste» dieser Sprint-EM mit 0,5 km Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen.
Ein gutes Omen für Gmür: Ihren Sieg im Europacup holte sie am 23. Mai in Olsztyn – ebenfalls auf polnischem Boden und im Sprint.