- Headcoach Colin Muller hat sein Kader für die Olympischen Spiele in Milano Cortina bekanntgegeben.
- Das Kader umfasst 23 Spielerinnen.
- Zu den erfahrensten Akteurinnen gehören Captain Lara Stalder und US-Söldnerin Alina Müller.
- Auch das Aufgebot des Schweizer Männer-Teams steht fest.
Im Februar startet das Eishockey-Nationalteam der Frauen in die Mission Olympia. Dabei kann Headcoach Colin Muller auf 23 Spielerinnen setzen.
Die Erfahrensten des Schweizer Kaders sind Captain Lara Stalder und Alina Müller. Nach Bronze in Sotschi 2014 sowie den Spielen 2018 in Pyeongchang (5. Platz) und 2022 in Peking (4. Platz) bestreitet das Duo in Italien seine vierten Olympischen Spiele.
Unser Fokus liegt darauf, als Team geschlossen aufzutreten und in jedem Spiel unser bestes Eishockey zu zeigen.
Goalie Andrea Brändli sowie die Abwehrspielerinnen Shannon Sigrist und Stefanie Wetli sind zum dritten Mal Teil des Olympia-Aufgebots. Für Saskia Maurer, Lara Christen, Nicole Vallario, Rahel Enzler, Sinja Leemann, Lena-Marie Lutz, Alina Marti, Kaleigh Quennec, Noemi Ryhner und Laura Zimmermann ist es die zweite Teilnahme.
Acht Debütantinnen mit dabei
Ein Olympia-Debüt wird es für Goalie Monja Wagner, die Verteidigerinnen Alessia Baechler, Annic Büchi und Laure Mériguet sowie die Stürmerinnen Leoni Balzer, Naemi Herzig, Vanessa Schaefer und Ivana Wey geben.
Headcoach Muller äussert sich in der Mitteilung wie folgt zum Aufgebot: «Wir verfügen über ein sehr ausgewogenes Team mit viel internationaler Erfahrung und einer starken Mischung aus Routine und Dynamik. Viele Spielerinnen kennen die Anforderungen auf olympischem Niveau und wissen, was es braucht, um auf dieser Bühne zu bestehen. Unser Fokus liegt darauf, als Team geschlossen aufzutreten und in jedem Spiel unser bestes Eishockey zu zeigen.»
Heisse Duelle in der Gruppenphase
Der Start ins olympische Turnier erfolgt für die Schweizerinnen am Freitag, 6. Februar 2026, um 14:40 Uhr gegen Tschechien. Es folgen die Duelle mit Kanada (7. Februar um 21:10 Uhr), den USA (9. Februar um 20:10 Uhr) sowie Finnland (10. Februar um 21:10 Uhr). SRF überträgt alle Schweizer Partien live.
Als Weltranglisten-Fünfte sind die Schweizerinnen der Gruppe A zugeteilt und haben damit die Viertelfinal-Qualifikation bereits auf sicher. Ab der K.-o.-Phase beginnt für sie das Turnier im eigentlichen Sinn.