Die Schweizer Medaillen vom Montag
An den 9. Februar 2026 wird sich die Sport-Schweiz noch lange und gerne zurückerinnern. Die Delegation mit dem weissen Kreuz auf rotem Hintergrund bejubelte den Gewinn von vier Medaillen.
Den Anfang machte Mathilde Gremaud, die sich im Slopestyle-Wettbewerb der Freeskierinnen Gold schnappte. Eine knappe Stunde später doppelten die Schweizer in der Team-Kombination im Ski Alpin nach: Franjo von Allmen und Tanguy Nef fuhren zum Olympiasieg, während Marco Odermatt und Loïc Meillard Silber gewannen. Und als ob das nicht genug wäre, segelte Skispringer Gregor Deschwanden am Abend sensationell zu Bronze auf der Normalschanze.
Ein Blick in die Statistikbücher zeigt: Diese vier Medaillen sind historisch. Noch nie in der Geschichte der Olympischen Winterspiele konnten sich Schweizer Athletinnen und Athleten an einem Tag so viel Edelmetall um den Hals hängen lassen.
Zweimal 3 Medaillen in St. Moritz
Drei Medaillen aufs Mal, das gab es hingegen schon mehrfach. Zum ersten Mal bei Olympia 1948 in St. Moritz – und zwar gleich an zwei Tagen.
Am 2. Februar 1948 raste Hedy Schlunegger in der Frauen-Abfahrt zum Sieg, Karl Molitor und Ralph Olinger wurden in der Männer-Abfahrt je Dritte. Drei Tage später, am 5. Februar, triumphierte Edy Reinalter im Männer-Slalom, Antoinette Meyer fuhr im Frauen-Slalom zu Silber und Eiskunstläufer Hans Gerschwiler schnappte sich ebenfalls Silber.
Danach gelang Swiss Olympic der Medaillen-Hattrick an einem Tag 1984 in Sarajevo, 1988 in Calgary, 1994 in Lillehammer, 2006 in Turin, 2010 in Vancouver, 2014 in Sotschi sowie 2018 in Pyeongchang.
Zuletzt ergatterte sich die Schweiz in Peking 2022 an einem Tag dreimal Edelmetall. Am 11. Februar feierte Lara Gut-Behrami im Super-G den Olympiasieg, Bronze ging an Michelle Gisin und in der Snowboard-Halfpipe sprang Jan Scherrer auf den Bronzeplatz.