- Kalle Koblet bleibt an Olympia in Milano Cortina im Snowboardcross im Viertelfinal hängen. Gold geht wie schon in Peking an Alessandro Hämmerle (AUT).
- Vinzenz Buff liegt im Skeleton in Cortina vor der Entscheidung auf Platz 16 – Favorit Matt Weston (GBR) führt.
Snowboardcross: Koblet nach Missgeschick im Viertelfinal out
Für Kalle Koblet hat an den Olympischen Spielen der Viertelfinal Endstation bedeutet. Damit konnte der Zürcher nicht an seinen Erfolg von vor vier Jahren in Peking anknüpfen, als er als 7. ein Diplom gewonnen hatte. Der 28-Jährige patzte in seinem Viertelfinal auf dem Kurs in Livigno bereits beim Start und kam kaum über den ersten Buckel. Danach war er im Kampf um den Halbfinalvorstoss chancenlos, für ihn resultierte Schlussrang 14. Koblet wird am Sonntag noch im Mixed-Wettkampf im Einsatz stehen. Olympiasieger wurde wie vor vier Jahren in Peking Alessandro Hämmerle. Der 32-jährige Österreicher setzte sich in einem packenden Final vor dem kanadischen Topfavoriten Eliot Grondin und Jakob Dusek (AUT) durch.
Skeleton: Solider Auftakt von Buff
Zur Halbzeit liegt Vinzenz Buff im olympischen Skeleton-Wettbewerb auf Platz 16 und damit einen Rang hinter seinem persönlichen Ziel. Der Debütant zeigte in den Läufen 1 und 2 in Cortina solide Auftritte und liegt 2,20 Sekunden hinter der Bestzeit von Matt Weston zurück. Der britische Favorit liess der Konkurrenz am 1. Tag keine Chance und schielt bereits auf Gold. Die Medaillen-Entscheidung fällt am Freitagabend in den Läufen 3 und 4.