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Déjà-vu für die Abfahrer Macht sich Feuz wieder ein verspätetes Geschenk?

Wie vor einem Jahr an der WM musste am Geburtstag des Favoriten die Olympia-Abfahrt verschoben werden. Ein gutes Omen?

Legende: Video Feuz: «Jetzt gehen wir halt alle zusammen Cologna zuschauen» abspielen. Laufzeit 1:21 Minuten.
Vom 11.02.2018.

Beat Feuz ist der Mann für die grossen Rennen. Vor einem Jahr an der Ski-WM krönte sich der Schangnauer zum Abfahrts-Weltmeister, vor einem Monat gewann er zum zweiten Mal in seiner Karriere die prestigeträchtige Lauberhorn-Abfahrt.

Und an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang? Die Antwort auf diese Frage bleibt bis am Donnerstag offen, musste doch die Abfahrt vom Sonntag abgesagt werden. Heftige Winde in Jeongseon führten dazu, dass die Verantwortlichen schon Stunden vor dem Rennen kapitulieren mussten.

Dies erinnert an die WM in St. Moritz 2017. Auf den Tag genau vor einem Jahr hatten die Organisatoren das Rennen immer wieder nach hinten verschoben. Wegen dem starken Nebel blieb ihnen aber nichts anderes übrig, als die Abfahrt zu verschieben.

Damals konnte Feuz ungewollt einen rennfreien 30. Geburtstag feiern. Und landete einen Tag später als geplant seinen bisher grössten Coup. Ein (pünktliches) Geburtstagsgeschenk hätte sich der Schangnauer in diesem Jahr machen wollen.

Während dem Frühstück kam das SMS, dass die Abfahrt abgesagt wurde.
Autor: Beat Feuz

Wie an der WM 2017 wurde auch die Olympia-Abfahrt 2018 auf den 11. Februar, Feuz’ Freudentag, angesetzt. Doch aus der planmässigen Abfahrt wurde bekanntlich nichts.

Feuz schon früh im Stand-by-Modus

«Es wäre sicher gut gewesen, wenn wir heute hätten fahren können», meinte das Geburtstagskind. Aber man habe ja schon befürchtet, dass es nicht klappen könnte. Kurz nach dem Aufstehen habe er eine Nachricht erhalten, dass alles auf Stand-by sei. «Während dem Frühstück kam das SMS, dass die Abfahrt abgesagt wurde.»

Statt auf die Ski ging es für Feuz an seinem Geburtstag zu den Langläufern, wo er sich den Skiathlon mit Dario Cologna anschaute. Und der mittlerweile 31-jährige will nun am Donnerstag versuchen, sich selbst das grösste Geschenk zu machen.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

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