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Die Tschechen waren zu stark Nati muss in die Achtelfinals – nun wartet Deutschland

  • Die Nati hat den Tschechen wenig entgegenzusetzen und verliert verdientermassen 1:4.
  • Damit verpasst das Fischer-Team die direkte Viertelfinal-Qualifikation.
  • In den Achtelfinals kommt es am Dienstag um 13:10 Uhr zum Duell mit Deutschland.

Resultatmässig konnte die Nati gegen die Tschechen lange für ausgeglichene Verhältnisse sorgen. Nach 40 Minuten stand es 1:1 – ein fürstlicher Lohn für die Schweizer. Die Tschechen dominierten bei 5 gegen 5 fast nach Belieben.

Ambris Dominik Kubalik sorgte dann mit dem Tor zum 2:1 zu Beginn des Schlussdrittels für die Vorentscheidung. Freiburgs Stürmer Roman Cervenka und Michal Repik machten in den Schlusssekunden mit dem 3:1 und 4:1 ins leere Tor alles klar.

Legende: Video Schön kombiniert: Das 2:1 für Tschechien abspielen. Laufzeit 00:23 Minuten.
Aus PyeongChang 2018 vom 18.02.2018.

Verpasste Powerplay-Chancen

Den einzigen Treffer für die Schweizer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (15.) erzielte SCB-Stürmer Thomas Rüfenacht. Zuvor waren die Tschechen bereits in der 6. Minute durch Repik im Powerplay – ihrem einzigen – in Führung gegangen.

Legende: Video Das 1:1 für die Schweiz gegen Tschechien abspielen. Laufzeit 00:22 Minuten.
Aus PyeongChang 2018 vom 18.02.2018.

Die Nati hingegen vergab die Chance, in Überzahl die Partie in andere Bahnen zu lenken. Insgesamt 5 Mal konnte sie mit einem Mann mehr agieren, reüssierte aber nie. Nati-Coach Patrick Fischer fand nach der Partie klare Worte:

Gewisse Spieler waren nicht auf der Höhe. Bei solchen Matches musst Du ‹scharf› sein. Wir haben es nicht geschafft, unser Potenzial abzurufen.
Autor: Patrick FischerNati-Trainer

Nun gegen Deutschland

Die Nati schliesst die Vorrunde auf Rang 8 ab und trifft nun am Dienstag um 13:10 Uhr auf den neuntklassierten Erzrivalen Deutschland. Die DEB-Auswahl feierte beim 2:1 nach Penaltyschiessen gegen Norwegen im 3. Gruppenspiel den 1. Sieg an Olympischen Spielen seit 16 Jahren. Sollte die Schweiz Deutschland ausschalten, würde im Viertelfinal Schweden warten.

Die Tschechen ziehen nach dem 3. Sieg im 3. Spiel als Gruppensieger direkt in die Viertelfinals ein.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

32 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Das Hauptproblem ist die Verbandsspitze. Sie interessieren sich schon lange nur noch für das Geld in der National League und wie die Schweiz international abschneidet ist kein Thema. Es wäre durchaus mehr möglich, aber nicht mit den Mitteln, die man einsetzt und nicht mit diesem Trainer. Lars Leuenberger wäre eine Alternative, auch Schläpfer könnte man diskutieren. Fischer ist nun mal eine "Schlaftablette" und unfähig ein Team vorwärtszupeitschen.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger (Ädu)
    Diese Auswahl passt menschlich nicht zusammen. Deshalb sind sie zu nichts Überdurchschnittlichem fähig. Nach dem nächsten Match kann die Heimreise angetreten werden.
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  • Kommentar von Matias Kilchenmann (matiki)
    Es ist schon immer wieder erstaunlich, wieviele Leute sich als Experten fühlen, ohne selber jemals auf solchem Niveau Eishockey gespielt zu haben. Ich denke es ist eine schwierige Gratwanderung die Mannschaft einerseits mit hohen Zielsetzungen (welche auch medial kommuniziert werden) zu motivieren und andererseits mit realistischer Selbsteinschätzung auf dem Boden zu halten. Wir sind nun mal eine kleine Nation und ein Platz unter den ersten 4 jedes Mal ein Exploit den man nicht erwarten kann....
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    1. Antwort von Adrian Flükiger (Ädu)
      @Kilchenmann: Ihr letzter Satz ist richtig. Jedoch ist es sehr wohl erlaubt, massive Kritik zu äussern, weil die hochgeredeten Erwartungen eben mehrheitlich Selbstbetrug sind (Medien und Spieler) und, die meisten dieser Spieler als Grossverdiener damit umgehen müssen, dass sie bei ungenügender Leistung halt entsprechend "bewertet" werden.
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    2. Antwort von F. S (F.S)
      grossverdiener im schweizer eishockey? hab schon bessere sprüche gehört
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