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Glanz, Gold und Goal Die Tops der Olympischen Spiele

Unerwartete Helden, Medaillenhamster und eine Schweizer Abräumerin – das waren die Tops in Pyeongchang.

1. Die Abräumer im grossen Stil

Die Schweiz im Generellen: Zwar ist die Medaillen-Jagd in Südkorea zähflüssig losgegangen. Es folgte ein Steigerungslauf bis hin zum finalen Goldrausch. Mit 15 Medaillen wurde das offizielle Ziel der Delegationsleitung deutlich übertroffen und der Rekord aus Calgary von anno 1988 eingestellt.

Wendy Holdener im Speziellen: Die Schwyzerin reist mit einem kompletten Medaillensatz nach Hause. Vreni Schneider war 1994 die letzte Schweizer Skirennfahrerin, die so reich dekoriert war. So sehr sich die 24-jährige Holdener über ihre Errungenschaften freut, so schwer hat sie daran zu tragen: Total 2,1 kg baumeln um ihren Hals.

2. Die Abräumer im ganz, ganz grossen Stil

Zugegeben: Die Norweger ritten in Pyeongchang noch auf deutlich höheren Erfolgswellen. Mit dem 38. Medaillengewinn am vorletzten Wettkampftag machten sich die «Wikinger» zum alleinigen Rekordhalter an Winterspielen. Wir applaudieren neidlos zu einer für ein Land mit gerade einmal 5,3 Millionen Einwohnern beachtlichen Leistung.

Norwegisches Podest
Legende: Strahlen um die Wette Martin Johnsrud Sundby (Silber), Simen Hegstad Krueger (Gold) und Hans Christer Holund (Bronze) besetzen das Podest im Skiathlon. Getty Images

3. Eine Allrounderin, die verblüfft

Erst seit 2 Jahren bestreitet Ester Ledecka alpine Skirennen. Im Super-G düpiert sie als Sensations-Siegerin gleichwohl alle Spezialistinnen. Im Ziel ging der Blick der Tschechin ungläubig ins Leere, sie vermutete einen Fehler bei der Zeitmessung. Eine Woche später schlägt die 22-Jährige bei ihrer eigentlichen Kernkompetenz zu: wieder Gold im Parallel-Slalom der Snwoboarderinnen.

4. Kein Halten mehr beim Nachbarn

Die Schweizer Eishockeyaner träumten davon, Deutschland hat den verwegenen Traum gelebt. Die DEB-Auswahl nutzte im Eishockey-Turnier ohne NHL-Stars die Gunst der Stunde und gewann Silber. Im Final gegen die Athleten aus Russland reichte es zwar nicht zum ganz grossen Triumph, auch so haben die Deutschen aber Geschichte geschrieben.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

13 Kommentare

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  • Kommentar von Anita Schnyder  (Annie)
    Ich möchte dem SRF an dieser Stelle mal ganz herzlich danken für die tolle Berichterstattung! Die Kommentatoren haben ihre Sache sehr gut gemacht und ich habe mit viel Freude mitgefiebert (natürlich auch dank den tollen Leistungen der Schweizer :-)). Danke aber auch an alle, die hinter den Kulissen arbeiten. Auch die Hintergrundberichte von Annyeong Adi fand ich sehr spannend und sympathisch.
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  • Kommentar von Urs Wirz  (uwi)
    Schweizer Sport Delegierte Studienreise nach Norwegen Chapeau der Einstellung und Erfolge der Nordländer
    Kommt nicht mit Ausrede die haben mehr Geld
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Und jetzt bitte noch in verständlichem Deutsch oder Studienreise nach Deutschland für eine Kurs im Schreiben.
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  • Kommentar von Suat Ulusoy  (SuatU)
    Nicht das Top-Highlight, aber das Kurioseste, was mir zu Ohren kam: Im Shorttrack Teambewerb der Damen stehen im A-Finale die Teams aus Südkorea, Italien, China und Kanada. Nach Videostudium werden China und Kanada disqualifiziert und in einem solchen Fall rückt das Sieger-Team des B-Laufs auf den Bronze-Platz vor. Dies waren die Damen aus den Niederlanden und was die Sache noch spezieller macht: Die Damen liefen im B-Final einen neuen Weltrekord :-))
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