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Neuansetzung auf Donnerstag Auch die Riesenslalom-Fahrerinnen wurden vertröstet

Der Wind wirbelt das Programm der Alpinen bei Olympia durcheinander. Neu sollen am Donnerstag 2 Rennen stattfinden.

Legende: Video Der Wind lässt auch keinen Frauen-Riesenslalom zu abspielen. Laufzeit 2:23 Minuten.
Aus PyeongChang aktuell vom 12.02.2018.

Die alpinen Skibewerbe bei Olympia stehen bislang unter einem schlechten Stern. Aufgrund der Witterung musste der Veranstalter erneut kapitulieren und umdisponieren: Am Tag nach der Männer-Abfahrt konnte auch der Frauen-Riesenslalom in Yongpyong nicht wie geplant in der Nacht auf Montag stattfinden.

Stürmischer Wind und minus 20 Grad

Als Grund für die Verschiebung werden wie schon am Vortag anhaltende heftige Windböen angegeben. Minus 13 Grad sorgten für eine gefühlte Temperatur von mehr als 20 Grad unter null.

Heute war schnell klar, dass an ein Fahren nicht zu denken ist.
Autor: Hans FlatscherSchweizer Cheftrainer

Kurz nach der Absage erfolgte die Neuansetzung, und sie bringt nun für den Donnerstag ein voll bepacktes Programm.

So sieht das neu festgelegte Programm aus:

  • Riesenslalom Frauen, 1. Lauf um 02:00 (Schweizer Zeit)
  • Abfahrt Männer um 03:30 Uhr
  • Riesenslalom Frauen, 2. Lauf um 05:45 Uhr

Die Stimmen aus dem Schweizer Lager nach der Umstellung:

  • Cheftrainer Hans Flatscher: «Heute war schnell klar, dass an ein Fahren nicht zu denken ist. Nicht einmal eine Besichtigung machte Sinn. Das Wichtigste ist, dass sich die Piste in einem hervorragenden Zustand befindet. Jetzt müssen wir einfach das ideale Zeitfenster abwarten.»
  • Wendy Holdener: «Die Nervosität vor dem Rennen war da. Aber dann kam eben früh die Absage. In der Gondel fühlte ich mich wohl.» Hören Sie unten, welche Rolle es für die Schwyzerin spielt, dass nun zuerst ihre Paradedisziplin Slalom ansteht.
  • Simone Wild: «Es hat schon heftig geblasen, ich bin gar nicht erst ausgestiegen aus der Gondel.» Wegen der Verschiebung hat die 24-Jährige nun aber ein Problem zu lösen. Ihre Eltern sind extra fürs Rennen angereist und wollten ursprünglich am Dienstag schon wieder in die Schweiz zurückkehren...

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass dieser Austragungsort noch viel Diskussions-Stoff liefern wird: Warum werden olympische Winterspiele in Gegenden der Welt vergeben, in denen solche negativen Wetter-Abläufe Alltag sind? Die Athleten sind mit diesen dauernden Verschiebungen zusätzlich belastet! Das alles scheinen die Geldgeber und Verantwortlichen der Spiele nicht zu interessieren! Hauptsache der "Rubel" rollt!
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    1. Antwort von Ueli Ottmar (KingJiss)
      Auch in St.Moritz mit „300 Sonnentage pro Jahr“ mussten Rennen verschoben werden, es hat also nichts mit abgelegen Rgionen zu tun sondern vielmehr damit, dass skifahren eine Outdoorsportart ist.
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