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TAS lehnt Klage ab Die 45 russischen Athleten dürfen nicht starten

Legende: Video TAS bleibt in der Causa Russland hart abspielen. Laufzeit 02:08 Minuten.
Aus PyeongChang aktuell vom 09.02.2018.
  • Die Ad-hoc-Kommission des Internationalen Sportgerichtshofs TAS hat die Klage von 45 russischen Sportlern und zwei Betreuern gegen ihren Ausschluss von den Olympischen Spielen abgelehnt
  • Die Russen hatten Klage eingereicht, weil sie vom IOC wegen Doping-Verstössen und Verdächtigungen keine Einladung für Pyeongchang erhalten hatten.
  • Unter den Klägern waren die Olympiasieger Alexander Legkow (Langlauf), Viktor Ahn (Shorttrack), Anton Schipulin (Biathlon), Alexander Tretjakow (Skeleton) und Xenia Stolbowa (Eiskunstlauf)

In seiner Urteilsbegründung sah der TAS die Gründe des IOC als gerechtfertigt an. Die Entscheidung sei in keiner Weise diskriminierend oder auf unfaire Weise getroffen worden, hiess es in einer Mitteilung. Die russische Regierung hatte angekündigt, die TAS-Entscheidung auf jeden Fall akzeptieren zu wollen.

Legende: Video Russlands Langlauf-Coach Cramer: «Es ist ein Tiefschlag für uns» abspielen. Laufzeit 03:09 Minuten.
Aus PyeongChang 2018 vom 09.02.2018.

Athleten unter neutraler Flagge

Zuvor hatten 169 russische Athleten grünes Licht für eine Teilnahme erhalten. Sie müssen in Südkorea als «Olympische Athleten aus Russland» unter neutraler Flagge starten. Am Freitag wurde über insgesamt 47 Fälle entschieden. Bereits am Donnerstag hatte der TAS die Klage von 13 Russen abgewiesen.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Olympische Spiele

9 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Das kommt eben dabei heraus, wenn der "Staat die Finger im Sport hat" und diesen für seine "Propagandazwecke missbraucht"! Bei sozalistischem Staatsgefüge war das früher schon so und wird sich auch nicht ändern!
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  • Kommentar von Suat Ulusoy (SuatU)
    @ Josef Graf: Ich bin anderer Meinung. Das IOC hat erst kürzlich bekannt gegeben, dass gewisse Sportler wie Shipulin oder Ustjugow nicht startberechtigt sind. In meinen Augen hätte dies viel früher entschieden werden müssen. Die endgültige Entscheidung am Tag der Eröffnung ist ein Hohn
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Dies war ja bloss die Rekurs- Instanz. Die waren übrigens sehr schnell, waren doch die Rekurse eben erst eingetroffen.
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Für die einzelnen Sportler/innen ist der Entscheid sehr hart. Wenn ich Kamber richtig verstanden habe, müssen diese Sportler/innen "büssen" für Fehler ihres Staates bzw. ihrer nationalen (russischen) Verbände. Das ist aber durchaus vergleichbar mit Sanktionen in anderen Fällen, welche auf Fehler von Ärzten oder Betreuern usw. zurückgehen. Der Entscheid des TAS ist deshalb nachvollziehbar.
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    1. Antwort von Suat Ulusoy (SuatU)
      Der Entscheid ist nachvollziehbar, wenn es klare Beweise für die Beteiligung dieser Athleten gibt, auch wenn sie letztlich das Opfer in der Kette sind. Aber woher kommen plötzlich diese "Beweise"?
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    2. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Die Beweise waren bereits einige Zeit verfügbar. Von plötzlich kann keine Rede sein. Für eine lebenslängliche Sperre werden zugunsten der Sportler höhere Anforderungen an die Beweislage gestellt. Was der TAS neulich nicht gesehen hat. Wer so naiv war daraus abzuleiten die Beweise seien überhaupt nicht vorhanden gewesen, dem kann ich auch nicht helfen.
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