Ellen Sprunger: «Ich bin die Mama der Staffel»

An der EM in Amsterdam verblüffte die Schweizer 4x100-m-Staffel mit Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Ellen Sprunger und Salomé Kora mit einem Schweizer Rekord. Jetzt wollen die Sprinterinnen an den Olympischen Spielen in Rio an diesen Erfolg anknüpfen.

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Vor dem Staffel-Einsatz: Ellen Sprunger im Interview

3:21 min, vom 16.8.2016

Am Donnerstag fällt der Startschuss für die Schweizer Staffel-Frauen. Die Truppe mit Ellen Sprunger, Ajla Del Ponte, Sarah Atcho und Salomé Kora ist seit ihrem überraschenden Schweizer Rekord an der EM in Amsterdam in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.

Am Strand von Ipanema: Ellen Sprunger, Ajla Del Ponte, Salome Kora, Sarah Atcho und Ersatzläuferin Marisa Lavanchy. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Schweizer 4x100-m-Staffel: Ellen Sprunger, Ajla Del Ponte, Salome Kora, Sarah Atcho und Ersatzläuferin Marisa Lavanchy. Keystone

Sprunger ist die routinierteste Athletin im Quartett. «Ich bin die Mama des Teams», fasst die 30-Jährige ihre Rolle dann auch zusammen. «Ich bin da, wenn bei den jungen Mädels Fragen auftauchen oder sie nervös werden.»

Sorgen, dass ihre Teamkolleginnen vom Grossevent in Rio überfordert sein könnten, macht sie sich aber keine. «Sie sind sehr professionell und haben bereits an der EM gezeigt, dass sie wissen, wie es geht», so Sprunger.

Der Traum der Finalteilnahme

Ziel der Schweizer Staffel ist es, möglichst nahe an ihre Rekord-Zeit (42,87 Sekunden) zu laufen. Der Idealfall wäre eine erneute Verbesserung der Schweizer Bestmarke, um den Sprung in den Final zu schaffen und ein Diplom abzustauben. Dies dürfte allerdings kein leichtes Unterfangen werden.

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Die Schweizer an der EM: Staffel läuft Rekord

2:32 min, aus sportaktuell vom 9.7.2016