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Rio 2016 Kampf und «rote Karte» im Langstrecken-Schwimmen

Der Open-Water-Bewerb der Frauen endet mit einem Eklat: Die Zweitplatzierte Aurélie Muller wird wegen eines «Fouls» disqualifiziert.

Legende: Video Open Water: Silbergewinnerin wird disqualifiziert abspielen. Laufzeit 2:40 Minuten.
Aus Rio 2016 vom 15.08.2016.

Die Niederländerin Sharon van Rouwendaal schwamm im Langstrecken-Wettbewerb über 10 km souverän zu Gold. Doch die Szenen des Tages spielten sich hinter der Gewinnerin ab.

«Rote Karte» für Muller

Im Kampf um Silber lieferten sich die Französin Aurélie Muller und Rachele Bruni aus Italien einen knallharten Kampf. Schliesslich drückte Muller ihre Konkurrentin unmittelbar vor dem Ziel unter Wasser und schlug daher schneller an. Ihre Freude währte indes nur kurz: Die Jury gab umgehend bekannt, die Französin zu disqualifizieren. So ging Silber an Bruni, während die Lokalmatadorin Poliana Okimoto Bronze erbte.

Ein Déja-vu

Pikant: Bereits vor einem Monat waren sich Muller und Bruni an der EM im niederländischen Hoorn nahe gekommen. Damals teilten sich beide zeitgleich EM-Gold.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Chasper Stupan (kritischabündner)
    Natürlich ist die Strafe für Muller heftig, aber das Vergehen ist es auch. Man kann doch nicht die Gegnerin einfach unter Wasser drücken. Das ist wie wenn ein Radfahrer beim Sprint in die Absperrung geschubst wird - ich find die Bestrafung völlig in Ordnung. Weiss nicht, was die Reporter daran stört?!?
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    1. Antwort von Stefan Flückiger (Stefan Flückiger)
      Versteh ich auch nicht. Wenn man seine Gegnerin nach 10 Kilometern unter Wasser drückt, kann das lebensgefährlich werden. Sie hat Glück wenn sie da nicht noch strafrechtliche Konsequenzen erwarten. Und wenn man sie schon bestraft, wie soll man es sonst tun als mit einer Disqualifikation? Alles andere wäre ein Hohn gegenüber jeder fairer Schwimmerin in diesem Rennen.
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