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Das Olympiadorf in Rio.
Legende: Sorgt für Gesprächsstoff Das Olympiadorf in Rio. Imago
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Rio 2016 Langsame Fortschritte im olympischen Dorf

Überlaufende Toiletten, Gasgeruch, undichte Rohre, mangelhaft isolierte Kabel – und Schmutz überall. Das olympische Dorf in Rio sorgt für viele Diskussionen. Die Lage scheint sich aber allmählich zu entspannen.

Das Athletendorf sei «weder sicher noch fertig», hatte die australische Delegationsleiterin Kitty Chiller am Sonntag mitgeteilt. Sie untersagte ihren Athletinnen und Athleten den Einzug und gab die Order: Ab ins Hotel! «Angesichts der Vielzahl von Problemen einschliesslich Gas, Strom und Heizung habe ich beschlossen, dass sich kein australisches Teammitglied bis auf Weiteres in dem uns zugewiesenen Gebäude bewegen wird.»

Australier geben Entwarnung

Spätestens bis zum Ende der Woche versprach das Organisationskomitee ein Dorf in «einwandfreiem Zustand». Auf den letzten Drücker mussten die Hausmeister in den Unterkünften noch Defekte in den Bereichen Strom, Gas und Wasser beheben.

Aus dem australischen Lager kam inzwischen Entwarnung. Chiller war nach einer neuerlichen Besichtigung erfreut über die in Kürze erzielten «fantastischen Fortschritte». «Sie arbeiten sehr hart, sind sehr fokussiert. Ich denke, wir werden am Mittwoch in der Lage sein, alle Mannschaftsmitglieder ins Dorf einziehen zu lassen», sagte Kitty Chiller am Montag.

Es gibt Kontrollen wie auf einem Flughafen.
Autor: Mario CilentiDirektor des Olympiadorfes
Legende: Video Impressionen aus dem olympischen Dorf abspielen. Laufzeit 01:22 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 24.07.2016.

Auch bezüglich Sicherheit wurden vielerorts Bedenken geäussert. Von offizieller Seite wird alles versucht, die Angst vor einem Terroranschlag herunterzuspielen. «Hier ist es sicher. Das Dorf war die erste Einrichtung, die durchforstet worden ist. Es gibt einen doppelten Sicherheitszaun, Kontrollen wie auf einem Flughafen», sagt Mario Cilenti. Doch der Direktor des Olympiadorfes muss auch eingestehen: «Hier ist es nicht mehr oder weniger sicher, bloss weil es Brasilien ist.»

Die Nationalgarde steht rund um die Uhr vor und auf dem Gelände im Olympiaherz Barra da Tijuca. Jedes der 206 Teilnehmerländer kann eigenes Sicherheitspersonal in die Gebäude reinlassen, aber nur als Gast mit vom IOC ausgestellten Tagesausweisen.

Arbeiter «bedienen» sich

Sicherheitsmängel traten jedoch schon vor dem Einzug des ersten Athleten zu Tage. In manchen Zimmern wurden Lampen, Spiegel, Toilettendeckel und alles, was tragbar ist, schlicht von Arbeitern mitgenommen.

Rios Bürgermeister macht den Australiern ein Angebot

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Olympische Spiele

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