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Rio 2016 Olympia-Final ohne Schweizer Staffel

Die Schweizer 4x100-m-Staffel mit Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Ellen Sprunger und Salomé Kora hat die Final-Qualifikation deutlich verpasst.

Die vier Schweizerinnen blieben mit einer Zeit von 43,12 Sekunden deutlich über ihrem Schweizer Rekord von der EM im Juli. Damals waren Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Ellen Sprunger und Salomé Kora 25 Hundertstel schneller gerannt. Für eine Final-Qualifikation hätte der Rekord in Rio jedoch auf unter 42,70 verbessert werden müssen.

Wir sind stolz auf uns.
Autor: Ellen Sprunger

Auf den ersten Blick schienen die Schweizerinnen keine groben Fehler zu begehen. Auch die Athletinnen selbst wussten zunächst nicht, wo sie Zeit verloren hatten. «Wir werden die Gründe noch in der Analyse erfahren», sagte Kora nach dem Rennen.

Trotz des Ausscheidens zeigte sich das Team zufrieden: «Wir hatten eine super Saison», stellte Sprunger klar, «wir sind stolz auf uns.»

USA erhielt zweite Chance

Die schnellste Zeit stellte in den Halbfinals das jamaikanische Quartett in 41,79 Sekunden auf – und dies ohne Doppel-Olympiasiegerin Elaine Thompson. Allerdings wurde die Zeit später noch von den Amerikanerinnen (41,77) unterboten.

Die US-Girls Tianna Bartoletta, Allyson Felix, English Gardner und Morolake Akinosun durften zu einem Re-Run antreten, nachdem ihr Protest gutgeheissen wurde. Felix war im Vorlauf auf ihrer Bahn von einer Brasilianerin behindert worden, ehe sie danach einen Stabverlust verzeichnete. Die Amerikanerinnen nutzen ihre zweite Chance eindrücklich.

Männer: Japan schneller als Jamaika

Bei den Männern setzten sich alle Favoriten durch. Eine Überraschung bildete Japan, das Jamaika im 2. Heat um 26 Hundertstel überflügelte. Die Weltrekordhalter aus der Karibik waren jedoch ohne den geschonten Usain Bolt angetreten. Die Bestzeit stellten die US-Amerikaner in 37,65 auf.

Die Staffel-Finals beider Geschlechter finden in der Nacht auf Samstag statt.

Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung

19 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Daran zeigt sich das Problem des Leistungssportes in der Schweiz. Es braucht dringend anständig bezahlte Profitrainer und nicht irgendwelche selbsternannten Diktatoren im CH-Leistungssport. Man sollte sich die Niederlande zum Vorbild machen, was dort an Topathleten hervorgebracht wurde ist beeindruckend, die Schweiz ist auf dem Weg im Spitzensport ein Entwicklungsland zu werden. Leider sind die Medien viel zu wenig kritisch, SRF eingeschlossen.
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Dann nennen sie Trainer welche Diktatoren im CH-Leistungssport sein sollten? sowie welche Sportarten? Die Schweiz sei im Leistungssport auf dem Weg ein Entwicklungsland zu werden. Was wäre dann zB. Österreich? Diese Art von Kommentaren ist nichts Neues von ihnen.
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  • Kommentar von Werner Erismann (ex sprinter)
    @ Ralph Thorny: Das Kambundij dieses Jahr nicht Staffel lief, ist der alleinige Verdienst von Meuwly! Wenn es nach ihm ginge, hätte sie ihre Einzelstarts der Staffel unterordnen sollen. Siehe die Männer (obwohl diese in diesem Jahr von Haas trainiert werden): Wilson und Schenkel wollte ja im vergangen Jahr auch nicht mit Meuwly arbeiten! Genau aus der Ego-Manier von Meuwly, der für sein Ego sogar eine drohende Verletzung eines Athleten in Kauf genommen hat.
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    1. Antwort von Ralph Thorny (Thorny Ralph)
      @Werner Erismann Kenne das Vorgefallene seit längerem. Siehe mein Posting 18.08. 21:48. Einige Läuferinnen wollten "Diktator" Meuwly eine Lektion durch VERWEIGERUNG erteilen. Das Resultat bei Frauen: Mögliche Silber-Medaille in AMS sowie möglicher Final in Rio VERPASST Am Ende HABEN ALLE VERLOREN.
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    2. Antwort von Ralph Thorny (Thorny Ralph)
      @Werner Erismann Kenne das Vorgefallene seit längerem. Siehe mein Posting 18.08. 21:48. Einige Läuferinnen wollten "Diktator" Meuwly eine Lektion durch VERWEIGERUNG erteilen. Das Resultat bei Frauen: Mögliche Silber-Medaille in AMS sowie möglicher Final in Rio VERPASST Am Ende HABEN ALLE VERLOREN.
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    3. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Es haben am Ende gewiss nicht alle verloren. Besonders die 3 jungen Athletinnen haben in diesem Jahr sehr wertvolle Erfahrungen an Grossanlässen gesammelt. Und zudem haben sie einen neuen CH-Rekord aufgestellt!!
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    4. Antwort von Ralph Thorny (Thorny Ralph)
      Reicht es nicht, dass die VERWEIGERUNG Kambundjis eine Europäische Silbermedaille und ein Olympisches Diplom (Finalteilnahme nach neuem CH-Rekord unter 42.70 im Vorlauf) kostete ? Die Ausbeute ist für die Möglichkeiten und Aufwand viel zu gering. Eine grosse Sportlerin hätte die grosse Chance (trotz Widrigkeit) gepackt. Sollte sich ein Beispiel an der hochmotivierten Janika Sprunger vom Reiten nehmen.
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  • Kommentar von Ralph Thorny (Thorny Ralph)
    @ René Ruf Staffel brauchte ZWINGEND Kambundji:als Startläuferin für eine Medaille in Amsterdam 42,40 wie auch Finalquali OS Rio 42,69 Der aktuelle Schweizer Rekord reicht dafür bei weitem NICHT. Bei Start u Kurve ist Kambundji nahezu Weltklasse - mind. 0.50 besser als DelPonte welche heute eher langsam. Warum Deutsche so viel schneller ?
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      42.70sec. hätten fürs Finale auch gereicht. Die Fakten kennen sie scheinbar zu wenig genau. Wie kann es sein, der neue, diesjährige CH-Rekord wurde mit den 3 jungen Athletinnen aufgestellt, ohne Kambundji! Der CH-Rekord soll bei weitem nicht reichen. 17 Hundertstel sind gewiss nicht ausser Reichweite. Zudem läuft sie nicht mind. 0.50sec. schneller als Ajla - die Diff. in diesem Jahr beträgt 0.38sec.
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    2. Antwort von Ralph Thorny (Thorny Ralph)
      0.38 auf der GERADEN mit Wind 1.8 für DelPonte ggü.0.1. Kambundji läuft die KURVE ab Startblock nahezu Weltklasse - ihre grösste Stärke. Schätze den Unterschied zu DelPonte mind. 0.50. Die Vorlaufzeit betrug in Rio 43,12 - also 0.43 zu langsam für die Quali. Mit Kambundji wären 42,62 dringelegen, womit für Final qualifiziert.
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