Olympia-News: Issinbajewa tritt zurück

Die russische Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa hat ihren Rücktritt vom Leistungssport erklärt. Und: Nun ist klar, dass Ryan Lochte und Co. gelogen haben.

Jelena Issinbajewa. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Time to say goodbye Jelena Issinbajewa. Keystone

Die 34 Jahre alte Jelena Issinbajewa gab ihren Entschluss bei einer Pressekonferenz am Rande der Olympischen Spiele bekannt. Die zweimalige Olympiasiegerin und ehemalige Weltmeisterin durfte wegen des Ausschlusses der russischen Leichtathleten nicht in Rio antreten und konnte ihren Start auch nicht auf dem Rechtsweg durchsetzen. Weltrekordlerin Issinbajewa gehört künftig der Athletenkommission des Internationalen Olympischen Komitees an.

US-Schwimmstar Lochte entschuldigt sich

Die Affäre um die 4 US-Schwimmer Ryan Lochte, Gunnar Bentz, Jack Conger und James Feigen in Rio ist beendet. Die Schwimmer hatten mit ihren Erzählungen über einen bewaffneten Raubüberfall Rio in Aufruhr versetzt. Klar ist nun: Sie haben gelogen – weil sie massiv über die Stränge geschlagen hatten. U.a. randalierten sie in der Toilette einer Tankstelle. Ein Überwachungsvideo lieferte den Beweis.

«Es gab keinen Raubüberfall», sagte ein leitender Ermittler. Die Schwimmer hätten «Vandalismus-Handlungen begangen», ergänzte er. Am Abend reagierte zuerst das US-Olympiakomitee (USOC) und bat Rio «und die Menschen in Brasilien» um Verzeihung. Am Freitag zog Lochte nach: «Ich übernehme die Verantwortung für meine Rolle und habe meine Lektion gelernt.»