Seglerin Brugger: Ihr Körper hat sich ans Rio-Wasser gewöhnt

Die Wasserqualität in der olympischen Segler-Bucht vor Rio ist noch immer schlecht. Die Westschweizerin Nathalie Brugger und ihr Körper haben sich angepasst.

Viel wurde geschrieben über das schmutzige Wasser in der Guanabara-Bucht vor Rio, wo die Segler im August um Olympia-Medaillen kämpfen werden. Eine, die seit rund zwei Jahren in unregelmässigen Abständen dort trainiert, ist die Schweizerin Nathalie Brugger.

Sie sagt: «Ja, es stinkt ein wenig. Aber es ist nicht mehr so schlimm wie noch vor zwei Jahren.» Auf über 100 Trainingstage bringt es die Westschweizerin, die in der Bootsklasse Nacra 17 zusammen mit Matias Bühler segelt, inzwischen in Rio de Janeiro. Plastikteile, Holzpfähle, ja sogar tote Tiere kriegt sie im Wasser zu sehen.

Inzwischen hat sich Brugger an die Gegebenheiten vor Ort gewöhnt:

  • Die anfänglichen Verdauungsprobleme, bedingt durch das unabsichtlich geschluckte Wasser, gehören der Vergangenheit an.
  • Sie wäscht sich nach jedem Training intensiv die Hände und das Gesicht.
  • Und sie ist sehr zuversichtlich: «Ich habe dem Körper Zeit gegeben, sich anzupassen. Jetzt ist es perfekt. Mein Körper ist zufrieden.»