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Rio 2016 Stefan Küng muss auf Rio verzichten

Der Schweizer Profi hat sich an der Zeitfahr-SM bei einem Sturz verletzt und muss vier bis sechs Wochen pausieren.

Legende: Video Bahn-Vierer-Trainer Daniel Gisiger zum Out von Stefan Küng abspielen. Laufzeit 02:46 Minuten.
Aus UEFA EURO 2016 - das Magazin vom 23.06.2016.

Stefan Küng hat sich beim Sturz an den Zeitfahr-Meisterschaften in Martigny das linke Schlüsselbein und das linke Becken gebrochen. Eine Olympia-Teilnahme in Rio ist ausgeschlossen.

Operation unumgänglich

Küng muss auf jeden Fall mindestens 8 Wochen aufs Radfahren verzichten, um den Heilungsprozess nicht zu gefährden. Das Schlüsselbein wird am Freitag operiert, die anderen Verletzungen können konservativ behandelt werden.

Hoffnungsträger auf der Bahn

Der 22-jährige Ostschweizer galt für Rio de Janeiro als grosser Schweizer Hoffnungsträger auf der Bahn. Küng sollte mit dem Bahn-Vierer antreten und diesen zu einer Medaille führen.

Am Mittwoch in Martigny war Küng im ersten Streckenviertel des 41 km langen Zeitfahrens gestürzt. Für Küng ist es der zweite Sturz mit erheblicher Verletzungsfolge innerhalb von nur 13 Monaten. Am vorletzten Giro d'Italia hatte er eine Fraktur des neunten Brustwirbels erlitten.

«Ich bin zuvor schon nach einer schweren Verletzung zurückgekommen und werde dies wieder tun», betonte Küng nach dem erneuten Tiefschlag.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Martin F., Reinach
    Das ist dumm gelaufen. Wünsche Stefan Küng vor allem eine gute Genesung. Auch wenn ein Leistungsträger im Bahnvierer ist, würde ich dieses Team nicht gleich abschreiben. Auch die anderen Teams müssen zuerst fahren werden. Der CH-Vierer verfügt über gute Fahrer, die über sich hinauswachsen können, wenn es zählt.
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  • Kommentar von Rico Cattaneo, Triesen
    Die Radfahrer sind im Gegensatz zu den Fussballern hart im Nehmen. Ich wünsch Dir von herzen gute Besserung.
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Eine Katastrophe für Küng und die Mannschaft, das haben wir eine fast Sichere Medaille wenn nicht 2 Verloren. Ich wünsche Gute Besserung und hoffe es war nicht die letzte Chance im Leben. Good Luck Stefan Küng¨!
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    1. Antwort von René, St.Gallen
      @Daniele Für den Bahnvierer sind somit die Medaillenchancen leider beinahe ausser Reichweite. Auch mit Stefan Küng wäre eine sichere Medaille nicht gewiss gewesen. Für Gold & Silber sind AUS und GBR die klaren Favoriten. Für Bronze sind 4,5 Nationen (inkl. SUI) auf einem ähnlich starkem Niveau. Eine 2.Medaille? Im Zeitfahren ist Stefan Küng kaum vorgesehen. a) die CH hat nur einen Startplatz b) Zeitfahren und Vierer sind im Programm von Rio dicht hintereinander. Letzte Chance = er ist erst 22!
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