Stöckli: «Auf den letzten Zacken, aber auf gutem Weg»

Ralph Stöckli ist im Olympischen Dorf in Rio angekommen. Der Schweizer Chef de Mission freut sich darauf, dass «nun Leben und eine positive Energie einkehren» werden. Zudem kann er Entwarnung geben.

Bei der Eröffnung wurde geradezu eine Breitseite auf das Olympische Dorf abgefeuert. Überlaufende Toiletten, Gasgeruch, undichte Rohre, mangelhaft isolierte Kabel und Schmutz soweit das Auge reicht: Die Kritik war heftig und laut.

Der Schweizer Delegationschef Ralph Stöckli, mittlerweile selbst am Zuckerhut vor Ort, kann aber beruhigen. «Der allererste Eindruck war extrem positiv», gerät er fast schon ins Schwärmen.

Eine Herausforderung – nicht nur für die Nase

Doch der 40-Jährige muss auch relativieren. Denn: «Im Detail sieht nicht mehr alles ganz so rosig aus.» So zeugt der penetrante Farbgeruch in den Zimmern davon, dass alles auf den letzten Drücker fertiggeworden ist. Oder Stöckli berichtet im Audiobeitrag «von der einen oder anderen Herausforderung, die wir bei der Inbetriebnahme der Schweizer Unterkunft zu meistern hatten».

In den Augen des Schweizer Chef de Mission ist nun aber alles auf gutem Weg. «Zudem erlebten wir einen warmen Empfang. Und allmählich kehrt Leben ein.»

Einzug ins Olympische Dorf

Sendebezug: Laufende (Vor-)Berichterstattung zu Olympia