«Zwanzig Jahre nach Xeno Müller – das ist grandios»

Der «Swiss Four» hat es geschafft. Was Simon Niepmann, Lucas Tramèr, Simon Schürch und Mario Gyr nach dem Olympiasieg sagen.

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      Simon Niepmann: Scharte von London ausgewetzt
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      Das sagt Simon Niepmann

      0:19 min, vom 11.8.2016

      Von einem «sensationellen» Gefühl sprach Simon Niepmann. «Speziell nach London, als wir es verpasst haben», erinnerte sich der 31-Jährige an den 5. Rang im Olympia-Final 2012. «Es ist wunderbar ein Ziel zu erreichen – und es war ja kein kleines», erklärte der deutsch-schweizerische Doppelbürger.

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      Mario Gyr: Dem Auf und Ab getrotzt
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      Das sagt Mario Gyr

      0:54 min, vom 11.8.2016

      Der Luzerner sprach die keineswegs sorgenfreie Vorbereitung an. «Natürlich gab es immer wieder Zweifel», sagte Gyr. Im Januar stürzte ein Mitglied des Quartetts mit dem Velo schwer, Gyr selber brach sich im April eine Rippe und kurz vor Olympia schien es zunächst, als hätte ein Teamkollege das gleiche Malheur ereilt. «Es ist immer ein up and down», meinte der Schlagmann des leichten Vierers. Die vom Trainer verordneten Freitage hätten sich schliesslich ausbezahlt. Gyr: «Zuerst verloren wir etwas die Aggressiviät. Aber das hat es gebraucht, damit wir das härteste Rennen auspacken.» Auf Rang 3 im Vorlauf, folgten die Siege im Halbfinal und Final.

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      Simon Schürch: Gold 20 Jahre nach Xeno Müller
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      Das sagt Simon Schürch

      0:23 min, vom 11.8.2016

      Simon Schürch betonte die historische Dimension der Leistung: «Zwanzig Jahre nach Xeno Müller wieder ein Schweizer Boot zuoberst an Olympia ist grandios.» Der Innerschweizer verriet, wie sich das Quartett zusätzlich motivierte: «Wir haben gestern Fabian Cancellara zusammen geschaut. Das war eine Inspiration. Wir wollten es ihm gleichtun.»

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      Lucas Tramèr: Die Kunst der Saisonplanung
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      Das sagt Lucas Tramèr

      0:44 min, vom 11.8.2016

      Der Berner Oberländer war nach dem grossen Erfolg sprachlos. «Es ist unfassbar», sagte Tramèr. Der «Swiss Four» beherrsche die Kunst, jedes Jahr am Saisonende in Topform zu sein – trotz teilweise mässigen Resultaten im Verlauf des Jahres. Tramèr versäumte es nicht, sich bei Trainer Ian Wright und beim Ruder-Verband zu bedanken: «Das haben sie perfekt hingekriegt.»