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St. Moritz 2017 Kranker Jansrud droht der Konkurrenz

Kjetil Jansrud fährt verschnupft aufs Podest, Beat Feuz freut sich auf die Abfahrt und Erik Guay ist überglücklich. Das sind die Stimmen nach dem Super-G.

Legende: Video «Jansrud: «Erik hat uns gezeigt, wie man fahren muss»» abspielen. Laufzeit 1:51 Minuten.
Vom 08.02.2017.

Kjetil Jansrud (2.): Trotz Krankheit auf Platz 2

  • «Bei einer WM ist es immer schwierig, eine Medaille zu holen. Ich bin gut gefahren und habe alles gegeben. Erik hat uns gezeigt, wie es geht, das war beeindruckend.»
  • «Ich bin seit letzter Woche krank. Ich hätte im Zielraum alle umarmen können, aber dann würden ja alle krank werden.»
  • «Am meisten Kraft braucht die Besichtigung. 90 Sekunden fahren kann man auch, wenn man krank ist. Aber hoffentlich wird es bald besser.»
Legende: Video «Feuz: «Die Abfahrt ist mir lieber»» abspielen. Laufzeit 2:09 Minuten.
Vom 08.02.2017.

Beat Feuz (12.): Mit Vorfreude auf die Abfahrt

  • «Leider war ich zu langsam, ich hätte mir mehr erhofft. Bei zwei Wellen hatte ich eine falsche Richtung. Das war wohl der frühen Startnummer geschuldet.»
  • «Im Super-G gehörte ich nicht zu den Favoriten. In der Abfahrt wird es mehr Sprünge haben, da fühle ich mich wohler. Deshalb ist mir die Abfahrt auch um einiges lieber, vor allem hier in St. Moritz. Und darauf freue ich mich so richtig.»
Legende: Video «Guay: «Unglaublich, mit zwei Freunden auf dem Podest zu sein» (engl.)» abspielen. Laufzeit 0:57 Minuten.
Vom 08.02.2017.

Erik Guay (1.): 6 Jahre nach dem 1. WM-Titel wieder ganz oben

  • «Meine ganze Geschichte mit all den Verletzungen und dem Comeback ist einfach unglaublich. Noch letzte Woche bin ich schwer gestürzt. Heute konnte ich das alles vergessen und hatte viel Spass beim Rennen.»
  • «Ich finde kaum Worte, um zu sagen, wie ich mich fühle. Die Fans sind super und ich liebe die Piste. Besonders schön ist es, mit meinen beiden guten Freunden Kjetil und Manuel auf dem Podest zu stehen.»
  • «Je besser man einen Berg kennt, desto mehr kann man pushen. Auch wenn das letzte Rennen 2003 stattfand, erinnere ich mich noch gut an dieses Rennen – vor allem an die Schneebedingungen.»
Legende: Video «Hirscher: «Nicht das, was wir Österreicher uns vorgestellt haben»» abspielen. Laufzeit 0:56 Minuten.
Vom 08.02.2017.

Marcel Hirscher (21.): Als Techniker auf ungewohntem Terrain

  • «Das heutige Rennen war sehr schwer, aber es war ein gutes Training für das Abfahrtstraining vom Donnerstag. Insgesamt haben wir nicht das erreicht, was wir uns in Österreich vorgestellt haben.»
  • «Wenn alles gut geht, sind Sprünge immer toll. Aber im Vorfeld braucht es einige Überwindung. An der Risikobereitschaft hat es heute bei mir nicht gelegen.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 08.02.17, 11:00 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Also mich persönlich nerven solche Kommentare über jedes Boböchen von Athleten & wir immer daran erinnert werden, dass sie "trotz" Verletzungspech, oder eben Boböchen ausgezeichnet gefahren sind. Damit werden Leistungen, welche beachtlich sind doch irgendwie eben auf Verletzungen/Krankheiten reduziert. Athleten/Innen werden so nicht mehr nur an ihren Leistungen gemessen, sondern eben nur noch an ihrem "Trotzdem".
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