Rückblick WM 1948: Doppelt gemoppelt

Zum 5. Mal findet in St. Moritz eine alpine Ski-WM statt. In einer Serie blicken wird auf besondere Geschichten früherer Austragungen zurück. In diesem Artikel: 1948 schlug man in St. Moritz zwei Fliegen mit einer Klappe.

    • 1.
      Österreicherinnen im Schlaraffenland
      Den ÖSV-Athletinnen erschien es «wie ein schönes Märchen», dass sie Preise wie Wurst und Schokolade erhielten. In ihrer nach dem Zweiten Weltkrieg besetzten Heimat waren Nahrungsmittel damals nämlich nur rationiert mit Bezugsscheinen erhältlich.
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      Bildlegende: Begeisterung Bei den Zuschauern der Ski-WM 1948. SRF

    • 2.
      1. Schweizer Gold trotz Sturz
      Als Aussenseiterin Hedy Schlunegger aus Grindelwald ins Abfahrtsrennen startete, hatte die österreichische Favoritin Trude Bieser bereits die Bestzeit aufgestellt. Die Schweizerin überquerte die Ziellinie aber als Schnellste und wurde Weltmeisterin – obwohl sie etwa bei Rennhälfte sogar einen Sturz zu verzeichnen hatte.
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      Bildlegende: Abfahrerin Hedy Schlunegger sorgte für Schweizer Glücksgefühle. Keystone

    • 3.
      St. Moritz wird weltbekannt
      1948 wurde St. Moritz zum ersten Ort, der zwei Mal Olympische Winterspiele beherbergt hatte. Später kamen noch Lake Placid und Innsbruck hinzu. Auch wenn «Grossanlässe» damals noch ungleich kleiner und überblickbarer waren als heute, machten die Wettkämpfe von 1948 die Engadiner Kleinstadt weltweit zu einem Begriff.
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      Bildlegende: Ortsschild Zweifacher Gastgeber Olympischer Winterspiele. SRF