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Sotschi Spiele im subtropischen Winter

2014 finden die Olympischen Winterspiele zum 1. Mal in ihrer Geschichte in einer Stadt mit subtropischem Klima statt. Obschon die Outdoor-Wettkämpfe im Landesinneren in den Bergen ausgetragen werden, könnten die Temperaturen zum Problem werden.

Sotschi liegt auf dem gleichen Breitengrad wie Nizza. Während die Stadt an der Côte d'Azur aber nie den Zuschlag für Winterspiele bekommen würde, empfängt der Küstenort am Schwarzen Meer im Februar 2014 die besten Schnee- und Eis-Sportler der Welt.

Viel Schnee konserviert

Im Winter liegt die Durchschnittstemperatur in Sotschi bei milden 6 Grad. Weil im beliebten russischen Badeort sämtliche Sportarten in der Halle stattfinden, ist diese «Wärme» aber kein Problem.

Im rund 600 m über Meer gelegenen Gebirgsdorf Krasnaja Poljana, dem Zentrum für sämtliche Outdoor-Wettkämpfe, beträgt der Durchschnittswert im Februar 0 Grad. Nicht selten liegt im Februar nur ganz wenig bis gar kein Schnee.

Und weil Kunstschnee erst ab rund -4 Grad produziert werden kann, haben die Organisatoren vorgesorgt: Seit April 2013 werden grosse Schneemengen unter isolierenden Plachen konserviert - für den Fall der Fälle.

Aktuelles Wetter

Anfang Januar zeigte das Thermometer in Sotschi stolze 12 Grad Celsius. Das tagesaktuelle Wetter für die Region finden Sie hier von SRF Meteo:

4 Kommentare

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  • Kommentar von E.Eckarts, Pfäffikon
    Wo sollen denn die olympischen Spiele denn noch stattfinden? Keiner will sie austragen... Die Schweiz sagt nein - eine Wintersportnation. Deutschland sagt nein - perfekte Infratrukturen... Wenn nicht da, wo dann????
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  • Kommentar von Timo Schneider, Kleinandelfingen
    Das wusste ich noch gar nicht, dass dort solche Temperaturen herrschen. Heutzutage spinnen die Leute, solche Orte für Olympische Spiele auszuwählen. Ähnlich komische Entscheidung wie die WM in der Wüste, wo sämtliche Stadien extra gebaut werden müssen!!! Gehts noch gut???
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  • Kommentar von F.Steiger, Davos
    Die Vergabe an einen solchen Ort ist ökologisch schwachsinnig. Wie primitiv sind die Menschen welche einen solch unverantwortlichen Entscheid fällen? Die Wahl ist weder politisch noch ökologisch tragbar!
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    1. Antwort von Urs Sahli, Rubigen
      F. Steiger hat vollkommen recht. Einen grösseren ökologischen Mist kann man gar nicht bauen. Aber eben...., das liebe Geld. Und die alten, senilen Olympia Genossen haben ihre Winterspiele im subtropischen Klima und werden keine kalten Füsse und keinen Schnupfen haben. Perverses geht's nimmer. Olympische Spiele haben nichts mehr mit Sport zu tun. Da geht es nur noch um's Geld
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