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Sotschi Russland out - Schweden im Eishockey-Halbfinal

Die Olympischen Spiele haben für das russische Eishockey-Team mit einer herben Enttäuschung geendet. Die Gastgeber schieden im Viertelfinal gegen Finnland aus. Die Finnen treffen im Halbfinal auf Schweden.

Russlands Traum vom ersten Olympia-Gold seit 1992 endete wie schon vor 4 Jahren in Vancouver im Viertelfinal (damals gegen den späteren Olympiasieger Kanada). Die Gastgeber unterlagen Finnland mit 1:3.

Finnland dreht Rückstand

Die «Sbornaja» ging gegen Finnland zwar in der 8. Minute durch ein Powerplay-Tor von Ilja Kowaltschuk in Führung, doch die Finnen konnten das Skore noch bis zur ersten Pause drehen. Juhamatti Aaltonen (10.) und Altmeister Teemu Seeläne (18.), der zum 6. Mal an olympischen Winterspielen teilnimmt, schossen Finnland in Front.

Nach etwas mehr als 5 Minuten im Mitteldrittel gelang Mikael Granlund in Überzahl bereits die Entscheidung. Russland wehrte sich zwar nach dem Zweitore-Rückstand vehement gegen die drohende Niederlage, doch die finnische Defensive mit dem starken Keeper Tuukka Rask von den Boston Bruins liess nichts mehr zu.

Schweden glanzlos im Halbfinal

Während für Russland die Olympischen Spiele im Heimatland mit einer Enttäuschung endeten, trifft Finnland im Halbfinal am Freitag auf Schweden. Das Dreikronen-Team gewann den Viertelfinal gegen den krassen Aussenseiter Slowenien mit 5:0. Der Weltmeister tat sich aber über weite Strecken schwer.

Bis zur 42. Minute war Alexander Steen von den St. Louis Blues der einzige Torschütze der Partie gewesen. Dann sorgten Daniel Sedin, Loui Eriksson und Carl Hagelin mit einem Doppelschlag doch noch für das standesgemässe 5:0-Schlussergebnis.

Im 2. Halbfinal treffen Kanada und die USA aufeinander. Die Kanadier setzten sich gegen Lettland nach hartem Kampf mit 2:1 durch, die Amerikaner besiegten Tschechien überzeugend mit 5:2.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Simon Fasnacht, Windlach
    Dass die Russen ausgeschieden sind ist keine Überraschung, da in der Mannschaft keine NHL-Spieler spielen.
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    1. Antwort von Bruno Santoro, Zunzgen
      Klaro... das waren alles nur Spieler aus dem Hoppyclub!
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    2. Antwort von Gysler André, VD
      Na Simon, sooo ein Quatsch, schämen Sie sich! Wo spielen denn die total 15 russischen NHL-Spieler ?? Etwa in der 1. Liga des Schweizer Eishockeys???? Es sind total 15 NHL Spieler, u.a. Ovetschkin/Washington, Datsjuk/Detroit, Malkin/Pittsburgh, Nischuschkin/Dallas, Taraschenko/St.Louis Blues, Kulemin/Toronto, Emelin & Markov/Toronto, Belov Edmonton, Anisimov & Bobrowsky/Columbus, etc etc. Übrigens: Torhüter Bobrowsky wurde letztes Jahr zum besten orhüter der NHL nominiert
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    3. Antwort von Metti, Neukirch
      Lieber simon sie haben sogar sehr gute nhl spieler gehabt wie z.B. Datsuyk, Malkin, Ovechkin oder Kovalchuk.
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  • Kommentar von Manish Gupta, Gümligen
    In meinen Augen hatten die Russen zu wenige ausgeglichene Linien. Es war an sich nur die 1. und 2. Linie. welche die Tore geschossen haben. Es fehlte mir einfach das gewisse spielerische. Vielleicht hätte man Malkin nicht mit Ovechkin, sondern eher mit Datsyuk zusammen spielen lassen müssen. Vor allem aber hätte man den Topskorer der KHL mitnehmen sollen. Auf der anderen Seite, haben die Finnen natürlich clever und fantastisch in der Defensive gespielt. Sie spielten ein effektives Eishockey.
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    1. Antwort von Sbornaja Fan, Zürich
      Malkin und Datsyuk sind beides Center, das ergibt keinen Sinn. Ich weiss nicht, inwiefern der Zwist zwischen M. und Ovi einen Einfluss hatte. Wer ist der Topskorer? Moziakin? Wäre ich einverstanden. Radulov war für mich der mit Abstand beste Stürmer. Irgendwie war nur bei im Feuer im Spiel. Die Schüsse der Stürmer waren das ganze Turnier eine Katastrophe, und von den Verteidigern habe ich kaum Slapshots von der blauen Linie gesehen. Und warum Varlamov vor Bobrowsky?
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  • Kommentar von Gysler André, VD
    Was ich mit meinem Kommentar vor gut 2 Stunden in der Rubrik der Schweizer Niederlage prophezeit habe, ist nun eingetroffen. Eine Ueberraschung? neeeee, auf Grund der Gesamtleistung der Sbornaja an diesem Turnier (u.a. billiger Sieg im Penaltyschiessen gegen die schwache Slowakei) ist dies eine logische Schlussfolgerung, identisch zum Ausscheiden des Schweizer Teams. Die Finnen waren ganze einfach besser. Aufgepasst: den Kanadiern kann es heute abend gegen die homogenen Letten ebenso ergehen
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    1. Antwort von steven, toronto
      absolut. latvia ist ein starkes team. wichtig wird also sein mit viel herz und cleverness zu spielen. ausserdem ist die Qualität gerade in der verteidigung bei den kanadiern so gross wie noch nie in der geschichte des hockeys. das macht es einfacher auch wenn der sturm noch nicht auf touren gekommen ist.
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