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Sotschi Schweizerinnen trotz starkem Auftritt chancenlos

Die Schweizer Eishockey-Frauen sind mit der erwarteten Niederlage ins Olympia-Turnier gestartet. Gegen die Topfavoritinnen aus Kanada setzte es trotz einer guten Leistung ein klares 0:5 ab.

Die Schweizer Hoffnungen auf eine Sensation wurden früh gedämpft. Schon nach 7 Minuten hatten die Kanadierinnen, die in Sotschi das 4. Olympia-Gold in Serie anstreben, mit 2:0 vorgelegt.

Schelling mit 64 Paraden

Die Schweizerinnen zeigten in der Folge zwar eine gute Leistung und hielten das Spiel gegen technisch und läuferisch überlegene Gegnerinnen einigermassen offen. Über die Punkteverteilung gab es aber spätestens mit dem 0:3 nach einem kapitalen Fehler in Überzahl keine Zweifel mehr.

Dass sich das Team von Trainer René Kammerer am Ende nur mit 0:5 geschlagen geben musste, hatte es nicht zuletzt einer Keeperin in Bestform zu verdanken. Florence Schelling gelangen gegen die Eishockey-Macht aus Nordamerika 64 Paraden. Die 24-jährige Zürcherin erntete nach dem Spiel entsprechend viel Lob.

Nächste Herausforderung am Montag

Auf Schelling und Co. wartet am Montag gleich die nächste Herkules-Aufgabe. Dann treffen die Schweizerinnen mit den USA auf den zweiten grossen Gold-Aspiranten.

Aufgrund des speziellen Olympia-Modus sind die Schweizerinnen wie alle Teams in der stärkeren Gruppe bereits für die Viertelfinals qualifiziert und können sich in der Vorrunde drei Niederlagen leisten.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Manish Gupta, Gümligen
    Gute Leistungen? War ja ein "Einbahnhockey", welches wir am TV gesehen haben. Schussverhältnis 69:8, sagt ja alles aus! Die einzige Spielerin die wirklich gut gespielt hat, war die Torhüterin Schelling. Der Verband müsste mal schauen, dass das Frauenhockey den gleichen Stellenwert erhält, wie das Männerhockey. Bestes Beispiel ist Team USA und Canada!!
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