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ATP-Tour 17-jähriger Rookie landet Sensationssieg

Zum Auftakt des Masters-1000-Turniers in Toronto bezwingt der junge Kanadier Denis Shapovalov (ATP 370) die Weltnummer 19 Nick Kyrgios in drei Sätzen.

Legende: Video Shapovalov spielt gross auf (SNTV) abspielen. Laufzeit 1:09 Minuten.
Vom 26.07.2016.

Der in Tel Aviv geborene und in Ontario wohnende Denis Shapovalov hatte unlängst in Wimbledon auf sich aufmerksam gemacht, wo er das Juniorenturnier gewann. Nun liess der junge Kanadier zum Turnierauftakt in Toronto mit einem 7:6 (7:2), 3:6, 6:3-Sieg gegen Nick Kyrgios erneut aufhorchen.

Kyrgios für einmal fair

Der Sieg des Wildcard-Inhabers Shapovalov kommt zwar überraschend, wurde aber auch begünstigt durch den schwachen Auftritt von Kyrgios. Der 21-jährige Australier gab nach dem Match Knieschmerzen zu Protokoll. Zudem wirkte er phasenweise desinteressiert und liess sich 18 Doppelfehler notieren.

Er verdient den Sieg vollkommen, denn er war sehr motiviert, vor seinem Publikum zu spielen.
Autor: Nick Kyrgios

Immerhin gratulierte Kyrgios, auch für seine zeitweilige Rüpelhaftigkeit bekannt, Shapovalov vorbehaltlos: «Er verdient den Sieg vollkommen, denn er war sehr motiviert, vor seinem Publikum zu spielen.»

Wawrinka überspringt Startrunde

Stan Wawrinka steigt beim ATP-1000-Turnier in Toronto nach einem Freilos in der 2. Runde ein. Dort bekommt er es mit dem Russen Michail Juschni zu tun, der vor Wochenfrist im Viertelfinal von Gstaad an Dustin Brown gescheitert war.

Kyrgios scheint andere «Sorgen» zu haben als Tennis

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 7:00 Uhr, 26.7.2016

Kyrgios an Swiss Indoors

Nach Roger Federer (ATP 3), Rafael Nadal (ATP 4), Stan Wawrinka (ATP 5), Kei Nishikori (ATP 6) und Milos Raonic (ATP 7) bestätigte auch Nick Kyrgios (ATP 19) seine Teilnahme an den Swiss Indoors in Basel (22. bis 30. Oktober). Kyrgios startet erstmals in der Schweiz.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Sieber (Ursula Sieber)
    Roger Federer wird wohl kaum in Basel spielen....
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  • Kommentar von Fritz Frei (Fritz Frei)
    Typisch Kyrgios. Er ist ein talentierter Dilettant. Dilettant kommt vom italienischen "per diletto", was heisst, dass ihm sein eigerner Genuss wichtiger ist, als was er erreicht. Das ist eine extrem arrogante Position. Kein Wunder lieben ihn nicht viele Schweizer. Oder andere Bürger, die von einem Sportler etwas mehr erwarten. Andere Tennisspieler scheinen ihn zu durchschauen:.Er will schon, aber er kann nicht mit dem Verlieren umgehen.
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    1. Antwort von Franz Huber (R.)
      Na ja da haben wir Schweizer natürlich unsere Probleme mit dem Dolce far niente. Oder eben dem geniessen des bereits erreichten. Ohne den totalen Ehrgeiz des noch mehr und mehr erreichen zu wollens an den Tag zu legen. Kulturelle Unterschiede die wir in Zeiten des multikulti Globalisierungswahn zu eliminieren versuchen, leider.
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