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Auch Thiem in Paris weiter Djokovic müht sich gegen Cilic in den Halbfinal

Novak Djokovic.
Legende: Musste sich gegen Cilic strecken Novak Djokovic. Keystone
  • Novak Djokovic dreht im Viertelfinal von Paris-Bercy gegen Marin Cilic einen Satzrückstand und siegt 4:6, 6:2, 6:3.
  • Im Halbfinal trifft Djokovic auf Roger Federer.
  • Im zweiten Halbfinal kommt es zum Duell Dominic Thiem - Karen Chatschanow.

Als Novak Djokovic im 2. Satz beim Stand von 4:6, 5:2 in Richtung seiner Box schrie war klar, dass sich der Serbe nicht wohl fühlte. Möglicherweise fehlte der neuen Weltnummer 1 etwas, weshalb er seinem Unmut bei seinen Nächsten Luft machte.

Spielerisch hatte sich Djokovic zu diesem Zeitpunkt längst gefangen. Nachdem sich Marin Cilic den umkämpften ersten Durchgang mit 6:4 sichern konnte, schlug Djokovic im 2. Umgang zurück und schaffte mit 6:2 den Satzausgleich.

Legende: Video Unzufriedener Djokovic schreit in Richtung Box abspielen. Laufzeit 00:57 Minuten.
Aus sportlive vom 02.11.2018.

In den langen Ballwechseln zeigte sich Djokovic fortan sattelfester als sein kroatischer Widersacher. Dennoch war es Cilic, dem im Entscheidungssatz das erste Break gelang. Die Reaktion von Djokovic liess aber nicht lange auf sich warten. Der 31-Jährige schaffte das Rebreak und blieb in der Folge am Drücker.

Die Vorentscheidung führte Djokovic mit einem weiteren Servicedurchbruch zum 5:3 herbei. Nach 2:10 Stunden verwertete Djokovic seinen ersten Matchball zum Sieg. Im Halbfinal bekommt es die Nummer 1 mit Roger Federer zu tun.

Zverev unterliegt Chatschanow klar

In nur 71 Minuten musste sich der an Nummer 4 gesetzte Alexander Zverev dem Russen Karen Chatschanow geschlagen geben. Der Deutsche blieb – geplagt von Rückenproblemen – beim 1:6, 2:6 chancenlos. Zverev gab seine drei ersten Aufschlagspiele ab, zwei davon durch Doppelfehler, und liess sich anschliessend am Rücken behandeln.

Legende: Video Zverev muss sich bei Paris-Niederlage behandeln lassen abspielen. Laufzeit 00:48 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 02.11.2018.

Im 2. Durchgang stemmte sich Zverev gegen die drohende Niederlage, mit dem Break zum 2:4 war sein Widerstand aber endgültig gebrochen. Im Halbfinal bekommt es Chatschanow mit Dominic Thiem zu tun. Der an Nummer 6 gesetzte Österreicher schaffte gegen Jack Sock (ATP 23) das Comeback und siegte 4:6, 6:4. 6:4.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Spuhler (phsp)
    Danke für Ihre Stellungsnahme Herr Röthemund, Zverev und Ferrero , da hat die Chemie nicht mehr gestimmt, darum die Trennung. Zverevs Vater gibt ja den Takt an was sein Sohn zu tun hat.
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  • Kommentar von Philipp Spuhler (phsp)
    Tennis zu spielen auf diesem Niveau ist sehr hart , Matches und Training fordern alles ab. Zverev hatte Rückenprobleme und wie lange er die schon hat , das weiss keiner von uns.ich glaube Sie haben das nicht gelesen dass die jungen Spieler genügsam sind Herr Röthenmund.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Herr Spuhler, da sie mich der Lüge bezichtigen, Da ein Ausschnitt vom Interview vom Ex Trainer Juan Carlos Ferrero: „Ich hatte ihn unter anderem gebeten, pünktlicher zu sein, und darauf hingewiesen, dass es nicht gut war, dass er Tag für Tag 20 oder 30 Minuten zu spät zum Training kam.“ Ein wenig mehr Disziplin hätte Zverev dabei geholfen, sein Tennisspiel zu verbessern." zu lesen in FAZ vom 03.03.2018 Ich kann wenn sie es wünschen noch mehr solche Müsterchen nachliefern auch von andern Spieler.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Zverev ist noch zu unkonstant und er braucht Geduld, was er anscheinend nicht hat! Das Problem ist auch, dass die deutschen Medien ihn schon als "neuen Boris Becker" sehen!
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Das Problem ist der Trainingsfleiss. Immer wieder ist zu lesen wie die jungen Spieler zu genügsam sind. Man gewinnt 2 bis 3 Turniere und dann wird mal wieder gelebt. Das kann man verurteilen oder nicht aber ist die Auffassung vieler Sportler von heute. Schauen sie mal bei den Fußballern, da sagt man man sei satt und deshalb müsse man Verständnis haben das sie nicht mehr voll da sind. Ich habe dafür kein Verständnis, wenn man gleich weiter kassiert.
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    2. Antwort von Ilse König (königin)
      @Röthenmund Dann sind wir ja alle stolz auf Sie, dass Sie mit 22 Jahren das Wort Disziplin vergöttert haben...
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