Zum Inhalt springen

ATP-Tour Aufschlag und Return als Wawrinkas Achillesferse

Stan Wawrinka scheitert im Achtelfinal von Monte Carlo mit 4:6 und 4:6 am Uruguayer Pablo Cuevas. Für den Romand endet sein erstes Sandplatzturnier der Saison somit schon nach dem 2. Einsatz. Nun folgt eine intensive Trainingsphase.

Legende: Video Wawrinka scheitert an Cuevas abspielen. Laufzeit 1:44 Minuten.
Vom 20.04.2017.
  • Wawrinka gerät in beiden Sätzen früh mit Break in Rückstand
  • Der Romand kann sich selber keinen einzigen Breakball erspielen
  • Service und Return funktionieren nicht wunschgemäss, zudem leistet sich Wawrinka zu viele unerzwungene Fehler

Im 1. Durchgang war es das Break zum 1:2, im 2. Satz zum 0:1. Diese frühen Servicedurchbrüche reichten Cuevas (ATP 27) schliesslich, um das 1. Duell mit Wawrinka zu seinen Gunsten zu entscheiden.

Zu keiner Reaktion fähig

Der Uruguayer, der in dieser Saison die Brasil Open gewonnen und in Indian Wells im Viertelfinal gestanden hatte, spielte seine starke Form aus. Bei eigenem Aufschlag musste er Wawrinka nur 8 Punkte zugestehen. Auf einen Breakball wartete Wawrinka, der mit seinem Return nur selten Druck aufbauen konnte, vergebens.

Werde einen zweiwöchigen Trainingsblock mit Pierre Paganini und Magnus Norman einschalten.
Autor: Stan Wawrinka

Auch der Aufschlag war nicht die gewohnte Waffe bei Wawrinka, um sich aus der Umklammerung zu lösen. Musste er über den 2., holte er sich nur noch rund die Hälfte der Punkte. Auch beim 1. Service war die Erfolgsquote mit 61 Prozent eher bescheiden.

Nach Monte Carlo ist vor Madrid

Wawrinkas Fazit fiel simpel, aber treffend aus. «Er war heute einfach besser als ich.» Cuevas habe von Beginn an sehr aggressiv gespielt, während er selber ein wenig gezögert hätte, so Wawrinka.

Positiv für Wawrinka war, dass er sich auf dem Platz gut gefühlt habe: «Ich hatte körperlich überhaupt keine Beschwerden.» Nun wird der Romand einen «zweiwöchigen Trainingsblock mit Pierre Paganini und Magnus Norman einschalten.» Ab dem 7. Mai steht Wawrinka dann beim ATP-1000-Turnier in Madrid wieder im Einsatz.

Sendebezug: SRF zwei, sportflash, 19.04.2017, 20:00 Uhr

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Fabian Röthlisberger (Fabian Röthlisberger)
    Uiuiui Herr Burri, schon mal selber Sandplatztennis gespielt? Auch Federer steht auf Sand weiter hinter der Grundlinie...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Walter K (Walter)
    Schon unglaublich, habe in den letzten Jahren noch nie so viele Kommentare von Tennisexperten gelesen. Die einen hatten Roger Federer schon abgeschrieben, andere wie Herr Burri sieht die Nummer 3 !!! der Welt auf dem absteigenden Ast. Jedes Land wäre froh, 2 Topspieler zu haben, aber es hagelt dauernd kritik, statt sich über die Erfolge zu freuen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Franz Burri (fbu2345)
    Ist ja logisch, Federer steht für den Return fast im Platz drin, Wawrinka 7 Meter hinter der Grundlinie. Von 7 Meter hinter der Grundlinie kann man weder Druck aufbauen und schon gar nicht gewinnen. Die Spieldistanz viel zu weit, die Winkel zu schmal, die Laufwege viel zu weit. Wawrinka muss lernen, wieder AN der Grundlinie zu spielen. Sonst wird bald nichts mehr zu sehen sein von ihm.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen