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«Coric hat verdient gewonnen» Federer sucht keine Ausreden

Der Aufschlag und nicht etwa mangelnde Fitness habe den Unterschied ausgemacht, so der Schweizer nach dem Halbfinal-Aus.

Legende: Video Federer: «Coric hat verdient gewonnen» abspielen. Laufzeit 02:17 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 13.10.2018.

Aus im Halbfinal gegen Borna Coric. Die Titelverteidigung in Schanghai ist für Roger Federer abgehakt. Nach einer Niederlage steht die Analyse im Vordergrund – ein Frage steht im Zentrum:

Zogen die hartumkämpften Partien in dieser Woche zu viel Energieverschleiss mit sich?

  • Federer: «Möglich. Aber ich lasse dies nicht gelten. Ich muss genug fit, genug ready für den Halbfinal sein. Er war heute ein wenig besser und hat besser serviert. Das ist hier auf diesem schnellen Belag ein wesentlicher Punkt. Er hat verdient gewonnen.»

In der Tat: Coric überzeugte während der ganzen Partie mit seinem Aufschlag. Der 1. Service landete zu fast 80 Prozent im Feld, bei Federer waren es deren 67. «Das war eine der besten Partien, die ich je bestritten habe», so der 21-jährige Kroate. Und: «So gut habe ich noch nie in meinem Leben serviert.»

Nächster Stopp: Basel

Nach einer Woche Pause steht in Basel für Federer die nächste Titelverteidigung an. Wie blickt der 8-fache Champion auf seinen Heimauftritt voraus?

  • Federer: «Ich bin erstmal froh auf meine Reaktion nach den US Open. Ich habe beim Laver Cup und nun auch hier sehr gut gespielt. Aber indoor hat man nie eine Garantie. Wenn es so schnell geht, ist die Marge immer klein. Ich bin gespannt auf Basel und freue mich riesig.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13:30 Uhr, 13.10.208

13 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Fürer (Hans F.)
    Es deutet halt schon sehr viel darauf hin, dass Federer den richtigen Abgang verpasst hat. Zum Beispiel nach seinem letzten Wimbledon-Sieg. Dann wäre ihm allerdings der 30-Millionenvertrag mit seinem neuen Ausrüster entgangen. Obwohl es sein gutes Recht ist, so lange zu spielen, wie es ihm Freude macht, also bis 40, wie er selber sagte, sollte er als grösster Champion aller Zeiten seine Karriere nicht erst dann beenden, wenn er nur noch Mitleid erregt.
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  • Kommentar von Klaus Kreuter (KallePalle)
    Wieso hier auch nur ein negativer Kommentar kommt, verstehe ich nicht. RF hat selbstkritisch sein Match kommentiert und damit ist es genug. RF weiss sehr genau was er wie und wann machen muss. Wir sollten froh sein einen solchen Sportler zu haben.
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    1. Antwort von Hans Hegetschweiler (hansicomment)
      Na ja, Federer ist sicher ein Spitzenspieler, unter Berücksichtigung seines Alters sogar ein extrem starker Spieler und von einem "schlechten Jahr" zu sprechen, ist doch ein bisschen Sofasportlerperspektive. Tatsache ist aber, dass sich die Big Four zu Big Two gewandelt haben. Und wenn Nadals Gesundheit nicht mitspielt, wird es (wer weiss vielleicht auf einige Jahre hinaus) einen Big One geben.
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  • Kommentar von Frank Berndt (Frankie23++)
    Zukunft schlägt Vergangenheit - das ist Gegenwart!
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    1. Antwort von Michael Studer (Mi_St)
      In der nahen Zukunft wird besagte Vergangenheit der Zukunft sicher noch einige Male einen Strich durch die Rechnung machen.
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    2. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Studer, bei einem Head-to-Head von 2:2 zwischen Coric und Federer, wobei Coric die beiden letzten Partien gewonnen hat, und den wenigen Turnierteilnahmen von Federer wohl auch in Zukunft ist Ihre Prognose sehr gewagt. Ausserdem hat Herrn Berndt recht. Es ist Gegenwart, dass die Zukunft (Coric mit guten Zukunftsaussichten) gegen Federer (mit sensationeller Vergangenheit) gewonnen hat.
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