Der letzte Schweizer in Gstaad out

Die Viertelfinals beim ATP-Turnier in Gstaad finden ohne Schweizer Beteiligung statt. Mit Henri Laaksonen scheiterte im Achtelfinal der letzte Einheimische.

Henri Laaksonen schlägt in Gstaad eine Vorhand. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Out in Runde 2 Henri Laaksonen. Keystone

Beim Frauen-Turnier an gleicher Stätte vor Wochenfrist fanden die Halbfinals mit nicht weniger als drei Schweizerinnen statt.

Beim Männer-Event finden bereits die Viertelfinals ohne einheimische Beteiligung statt. Der einzige Schweizer Achtelfinalist Henri Laaksonen unterlag dem Franzosen Paul-Henri Mathieu (ATP 60) in der 2. Runde mit 1:6, 4:6.

Doppelfehler zur Unzeit

Der Startsatz misslang Laaksonen (ATP 165) komplett. Danach fand die nationale Nummer 4 besser ins Spiel und konnte im 2. Umgang ein Break zum 3:1 vorlegen. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer: Mit 2 Doppelfehlern schenkte der Schweizer dem Gstaad-Sieger von 2007 das Rebreak.

Laaksonen in Gstaad out

0:12 min, vom 20.7.2016

Mathieu und seine Liebe zu Gstaad

Nach einem weiteren Service-Verlust kam Laaksonen bei 3:4 noch zu zwei Chancen zu einem erneuten Break. Doch Mathieu wehrte beide ab. Nach genau einer Stunde verwertete er seinen 1. Matchball mit einem Ass. «Es ist und bleibt eines meiner Lieblingsturniere», freute sich der 34-Jährige nach seinem Viertelfinal-Einzug.