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Djokovic in bestechender Form Eine Mammutaufgabe für Zverev zum Jahresabschluss

Alexander Zverev steht an den ATP Finals im Endspiel. Statistisch gesehen sind seine Chancen gegen Djokovic aber gering.

Alexander Zverev wurde für sein Abschneiden bei den Grand Slams oft kritisiert. Nun hat er gegen Roger Federer bewiesen, dass er auch an grossen Turnieren ins Endspiel einziehen kann. Nach Boris Becker vor 22 Jahren ist er der erste Deutsche, dem das an den ATP Finals gelingt.

Für Zverev gilt es nun, den emotionalen Halbfinalsieg zu verarbeiten. «Das war keine einfache Situation», sagte der 21-Jährige über die Szene, in der ein Balljunge den Ball fallen liess und Zverev den Ballwechsel unterbrach. Nach der Begegnung wollte er schnell ins Hotel, um sich beim Playstation spielen und bei einer Massage von den Vorfällen abzulenken.

Legende: Video Balljunge lässt Ball fallen – Zverev unterbricht gegen Federer abspielen. Laufzeit 01:05 Minuten.
Aus sportlive vom 17.11.2018.

Djokovic makellos

Im Final trifft der Deutsche auf einen Novak Djokovic in bestechender Form. An den ATP Finals marschierte der Serbe praktisch durch. Nur 2 Mal wurde es für ihn brenzlig, als er Breakbälle abwehren musste. Auch auf seinen Service konnte sich die Weltnummer 1 bisher verlassen: Bei 84,2 Prozent der ersten Aufschläge punktete Djokovic.

Beim Head-to-Head muss Zverev ebenfalls hinten anstehen. Djokovic führt 2:1, das letzte Duell der beiden am Mittwoch entschied der Routinier klar für sich.

Statistisch gesehen spricht also nicht viel für Zverev. «Natürlich wird das noch einmal eine harte Aufgabe. Novak ist aktuell der beste Spieler der Welt», so die Weltnummer 5. Im letzten Spiel des Jahres will er aber noch einmal alles aus sich rausholen. «Egal, ob Sieg oder Niederlage – danach geht es in den Urlaub.»

Live-Hinweis

Den Final an den ATP Finals zwischen Alexander Zverev und Novak Djokovic gibt es ab 19 Uhr live auf SRF info und in der Sport App.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.11.2018, 14:45 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Klemens Zeller (Klemens Zeller)
    Sorry, ich nehme meinen Kommentar von soeben zurück. Es hat Alexander/Sascha Zverev gespielt! Entschuldigung.
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  • Kommentar von Daniel Häberlin (Svensk)
    Mit Verlaub, aber wenn die beiden erst dreimal gegeneinander gespielt haben, ist der direkte Vergleich nicht gerade aussagekräftig. Ausserdem hat Zverev schon in vielen Partien bewiesen, dass er die Grossen schlagen kann; dazu gehört auch der Final letztes Jahr in Rom gegen Đoković. Und was die Grand-Slam-Turniere angeht: Federer kam dort bis 2003 auch nie über einen Viertelfinal hinaus und war trotzdem schon 2002 bei den ATP Finals mit dabei. Zverev hat also noch viel Zeit für Grand-Slam-Titel.
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  • Kommentar von Thomas Spirig (lalelu)
    zverev hat nichts zu verlieren. er sollte frisch von der leber weg vollgas offensiv spielen. entweder gehts auf und dann könnte es eng werden oder halt nicht. mit ND grundlinien duelle mitzuspielen dürfte wohl nicht funktionieren.
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