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Djokovic mit «Masters-Slam» Schwacher Federer verliert Cincinnati-Final

  • Novak Djokovic gewinnt gegen Roger Federer in 84 Minuten mit 6:4, 6:4.
  • Federer begeht 39 unerzwungene Fehler, 20 davon mit der Vorhand.
  • Nach 5 Finalniederlagen triumphiert der Serbe erstmals in Cincinnati.

Roger Federer muss weiter auf seinen 99. Turniersieg auf der ATP-Tour warten. Der Baselbieter verpasste es in Cincinnati wie bereits in Halle (Final) und Wimbledon (Viertelfinal), seinem Palmarès einen weiteren Titel hinzuzufügen.

Im Endspiel gegen Novak Djokovic (ATP 10) fand Federer nie zu seinem Rhythmus und spielte ungewohnt fehlerhaft. So musste er sich im 1. Satz einmal und im 2. Satz zweimal vom Serben breaken lassen.

Zweimal das verflixte 7. Game

Nach verlorenem Startsatz kam Federer zwar wie aus dem Nichts und dank eines Doppelfehlers von Djokovic zum Break zum 2:0. Doch der 37-Jährige gab den Vorsprung umgehend wieder preis. Und wie schon im 1. Umgang musste er bei 3:3 seinen Service abermals abgeben.

Es war die Vorentscheidung. Denn in der Folge brachte Djokovic den Match nach Hause, ohne dafür gross aufspielen zu müssen. Federer machte ihm das Leben mit weiteren Fehlern leicht – vor allem bei den Returns passte nicht viel zusammen bei der Weltnummer 2.

Legende: Video Federer zu Djokovic: «Du darfst stolz auf dich sein» abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
Aus sportlive vom 20.08.2018.

Bezeichnend war auch der Matchball: Federer setzte nach 84 Minuten eine Vorhand weit ins Seiten-Out. Obendrein wäre sein Ball auch noch zu lang gewesen.

5 Finalniederlagen sind genug

Während Federer mit einer leisen Enttäuschung an die US Open (ab 27. August) reist, schwebt Djokovic nach seinem 70. Karriere-Titel auf Wolke 7. Der Wimbledon-Champion ist jetzt der 1. Spieler, der sämtliche 9 Masters-Turniere mindestens einmal gewonnen hat.

Nach 5 Finalniederlagen in Cincinnati (3 davon gegen Federer) konnte sich der 31-Jährige in Ohio endlich einmal durchsetzen. Neben der Weltnummer 1 Rafael Nadal und Federer wird Djokovic in New York zu den Topfavoriten auf den letzten Grand-Slam-Titel der Saison gehören.

Legende: Video Djokovic nimmt sich zu viel Zeit abspielen. Laufzeit 00:50 Minuten.
Aus sportlive vom 20.08.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.8.18, 22:00 Uhr

44 Kommentare

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  • Kommentar von Rinaldo Del-grande (Rinaldino)
    RF mag ein Staatssymbol sein, aber er sollte sich nicht künstlich am Leben erhalten. Er hat den Rücktritt bereits verpasst. Nach dem Sieg an den Australien Open wäre der richtige Zeitpunkt gewesen dann wäre er in die Tennisgeschichte eingegangen.
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  • Kommentar von Serdar Hasdemir (Jetztlangts)
    Wenn jemand stolz sein darf, dann ist es Roger allein. Für uns Schweizer ist es einfach nur eine Ehre und Freude jemanden wie ihn erlebt zu haben Auch der grosse Djoker, der mittlerweile mit besserem Englisch sympatischer rüber kommt hat Rogers "probably" G.O.A.T Status anerkannt. Er wird aber alles tun, um diesen Status für sich zu gewinnen. Und ja, Roger soll so lange spielen wie er will. Die gestrige Niederlage wird ihn nur motivieren und wir werden es hoffenlich einmal mehr erleben.
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  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Hallo SRF. Ich versuche es nochmal. SRF schreibt Djokovic sei der 1. Spieler mit 9 verschiedenen Masters. Die Website "ATP Tennis Records" führt jedoch Ivan Lendl als Spieler der das schon hatte. Was ist gemeint?
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    1. Antwort von SRF Sport
      Guten Tag. Es stimmt, dass auch Ivan Lendl sämtliche 9 Turniere gewonnen hat. Die Masters-1000-Turnierstufe heisst aber erst seit 1990 so, Lendl hat einen Teil seiner Trophäen vor 1990 geholt. Beste Grüsse
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