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ATP-Tour Djokovic tankt bei Meditation Kraft

Bei einer Gruppenmeditation hielt Novak Djokovic kürzlich eine Rede. Solche Exkurse sind beim Serben keine Seltenheit.

Novak Djokovic.
Legende: Meditiert oft und gerne Novak Djokovic. Getty Images

Es ist bekannt, dass Novak Djokovic gerne neue Wege beschreitet, um sich Tag für Tag neuen Herausforderungen zu stellen. So verriet er in seinem Buch «Serve to Win» beispielsweise, dass er jeden Morgen nach dem Aufstehen ein Glas warmes Wasser trinkt und zwei Teelöffel Manuka-Honig zu sich nimmt.

Yoga und Meditation sind zentral

Wie der Ernährungs- ist auch sein Trainingsplan nicht unbedingt typisch für einen Tennisspieler. Yoga gehört ebenso zum Programm wie die Meditation. Dort hält der 29-Jährige mittlerweile selber Ansprachen.

Die «Liberty Bridge» in Budapest.
Legende: Yoga löste in den letzten Jahren einen regelrechten Boom aus Hier auf der «Liberty Bridge» in Budapest. Keystone

So auch Mitte Juli bei einer Meditationsrunde organisiert von Pepe Imaz, Inhaber der Tennisschule «Amor y Paz» im spanischen Marbella. Die ganze Meditation, Link öffnet in einem neuen Fenster dauerte knapp 2 Stunden. Hier ein Ausschnitt von Djokovics Rede:

«Um Liebe und Glück zu finden, müssen wir in der Lage sein, in uns zu kehren und diese Verbindung mit einem göttlichen Licht zu etablieren. (...). Stellen Sie sich bildlich vor, was in Ihrem Geist vorgeht. Es ist wie der Verkehr auf der Strasse – Sie sind im Auto. Ihre Gedanken, Ihre Emotionen sind die Autos auf der Strasse. Oftmals fühlen Sie sich vom Verkehr gestresst. (...) Aber was, wenn Sie für eine Sekunde nicht im, sondern ausserhalb des Verkehrs sind und diesen beobachten? (...) Schliessen Sie Ihre Augen und fokussieren Sie sich auf sich selbst, Ihre Seele und glauben Sie daran, dass wenn Sie diszipliniert bleiben, es Ihnen gelingen wird, den Verkehr von aussen zu beobachten.»

Auch Tempelbesuche gehören zum Programm

Für Djokovic, der jüngst den US-Open-Final gegen Stan Wawrinka verlor, sind solche Exkurse keine Seltenheit. In einem Interview mit ESPN verriet er kürzlich, dass er regelmässig Tempel besucht. Dort könne er abschalten und die Batterien neu aufladen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 11.09.2016, 22:00 Uhr.

4 Kommentare

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  • Kommentar von marianne marty (marima)
    Was interessieren "Djokers"Trainingsmethoden? Seine ganz persönliche Sache wie er sich fit halten will. Wenn er dadurch ein ausgeglichener Mensch- und weniger Killer-tennisspieler wird, wird dies dem Tennis und seiner Vorbildfunktion gut tun und dies wird man dann allemal feststellen.
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  • Kommentar von Reto Weishaupt (MINDFULMIND)
    Meditation ist ein weiter Begriff, den man unterschiedlich definieren kann. Für mich hat Jon Kabat-Zinn den Begriff Meditation treffend beschrieben: „Meditation ist ein Vorgang der bewussten Beobachtung von Geist und Körper, in der man jedes Erleben, wie es sich von Augenblick zu Augenblick gestaltet, zulässt und akzeptiert.“
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  • Kommentar von Christoph Cramer (Christoph Cramer)
    @ SRF: Was sollen wir denn in Zukunft noch alles bewerten? Die Farbe von Pippa Middletons Hund? Oder ob Nadal nicht besser mit dem linken Bein die Linien überschreiten sollte? Aber es ist ja bekanntlich von brennendem Interesse und deshalb für den Service Public Pflicht, zu ergründen, was Herr und Frau Schweizer vom Yoga-Fahrplan von Herrn Djokovic halten - hoffentlich werden die Ergebnisse dann entsprechend gewürdigt und ausgewertet.
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