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Ein Auf und Ab zum Auftakt Federer über Umwege in den Achtelfinal

Legende: Video Federer müht sich in Basel zum Startsieg abspielen. Laufzeit 03:15 Minuten.
Aus eishockeyaktuell vom 23.10.2018.
  • Roger Federer startet an den Swiss Indoors mit einem Dreisatz-Sieg über Filip Krajinovic ins Turnier.
  • Beim 6:2, 4:6, 6:4 steht der Titelverteidiger über 2 Stunden auf dem Platz.
  • In der nächsten Runde trifft Federer auf den Deutschen Jan-Lennard Struff.

Roger Federer (ATP 3) bekundete in seiner Auftaktpartie gegen Filip Krajinovic (ATP 35) mehr Mühe als erwartet. Bereits beim Stand von 1:2 und 15:40 sah sich der achtfache Turniersieger mit 2 Breakbällen konfrontiert, sein serbischer Gegner war überraschend druckvoll gestartet.

Wie schon so oft kam Federer in dieser heissen Situation der Aufschlag zu Hilfe. Der «Maestro» befreite sich mit 2 Service-Winnern hintereinander, verhinderte damit das Break und nahm Krajinovic darauf postwendend den Service zum 3:2 ab.

Legende: Video Federer zermürbt Krajinovic und holt sich das Break abspielen. Laufzeit 00:50 Minuten.
Aus sportlive vom 23.10.2018.

7 Games in Folge

Nach einer knappen Viertelstunde war der «Federer-Express» also warm gelaufen, um Krajinovic war es vermeintlich geschehen. Exakt 30 Minuten waren gespielt, als sich Federer den ersten Durchgang sicherte, wenig später lag der Schweizer auch im zweiten Satz mit Break vorne. Dazwischen reihte Federer 7 Games in Serie aneinander.

Legende: Video Federer gewinnt Wahnsinns-Punkt abspielen. Laufzeit 00:54 Minuten.
Aus sportlive vom 23.10.2018.

Unnötiger Umweg

Doch anstatt mit einem weiteren Servicedurchbruch die Weichen endgültig auf Sieg zu stellen, baute Federer stark ab; der Schnellzug geriet ins Stocken. Weil auf der anderen Seite des Netzes Krajinovic immer besser wurde und er Federer gleich dreimal den Aufschlag abnahm, kamen die Zuschauer in der gut gefüllten St. Jakobshalle in den Genuss eines dritten Satzes.

Und in diesem hatte Federer wieder (fast) alles im Griff, lag schnell vorentscheidend mit Doppelbreak in Führung. Kurz vor Schluss schenkte der Schweizer zwar noch eines seiner beiden Breaks her, nach etwas mehr als 2 Stunden und einem Rückhand-Fehler von Krajinovic war der Startsieg aber im Trockenen.

Als nächstes gegen Struff

Im Achtelfinal heisst Federers Gegner nun nicht wie erwartet John Millman sondern Jan-Lennard Struff. Der 28-jährige Deutsche, der die 3 bisherigen Duelle mit Federer allesamt verloren hat, warf den Australier in 2 Sätzen mit 7:6, 6:2 aus dem Turnier.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 23.10.2018, 16:50 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Bengt Olav Stromberg (B.O.S.)
    Immer wieder erstaunlich. Ein Sieg Laaksonens wird als "grösster Erfolg seiner Karriere" gefeiert. Bei einem Sieg Federers gegen einen Spieler vergleichbaren Rankings wird über den Aufschlag und vermeintliche Schwächen im Spiel geschnödet. Dabei sind es gerade diese Spiele, die für eine Karriere in diesem Alter so wichtig sind. Wer mit 37 Jahren noch mit soviel Leidenschaft, Biss und Energie auf dem Platz steht, verdient nur Anerkennung. Alle Leider, Aber und Ach's verkennen Federers Qualität.
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  • Kommentar von tom martini (tomline)
    Seit den US-Open hat der Aufschlag von Federer nicht mehr dieselbe Wirkung wie sonst. Daher muss er viel zu viele Aufschlagspiele mühevoll ausspielen. In der Halle, oder allgemein bei den schnellen Courts sollte Federer nicht mehr als 1,höchstens 2 Breaks bekommen müssen. Vor den US-Open hatte Federer extrem stark aufgeschlagen, danach retouniert er super. Leider heute dasselbe wie in Shanghai. Hoffentlich passt am Donnerstag mal wieder beides (Aufschlag und Retourn) zusamen.
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