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ATP-Tour Ein Teenager auf Nadals Spuren

Er ist 17-jährig, kommt aus Moskau und ist drauf und dran, die Tenniswelt im Sturm zu erobern: Andrej Rublew. Am Dienstag fordert er in Genf den an Nummer 2 gesetzten Marin Cilic.

Rublew gewinnt 2014 das Juniorenturnier der French Open.
Legende: Der bislang grösste Erfolg Rublew gewinnt 2014 das Juniorenturnier der French Open. Reuters

Wenn man Andrej Rublew (ATP 229) beim Tennis spielen zuschaut, fragt man sich unweigerlich, woher dieser junge Russe die Energie für seine Powerschläge nimmt. Seine Statur, 65 kg auf 1,88 Meter Körpergrösse verteilt, erinnert eher an diejenige eines Langstreckenläufers.

Für den 17-Jährigen ging es in den letzten Monaten steil bergauf. Im Ranking hat er seit Jahresbeginn 208 Plätze gut gemacht und dabei 5 Erstrunden-Matches auf ATP-Stufe gewonnen. Der letzte Teenager, dem dies gelang? Ein gewisser Rafael Nadal 2004.

Lernen von «Meister» Nadal

Im vergangenen September lud Nadal Rublew zum gemeinsamen Training ein - ein Highlight für die Nummer 1 der Junioren. Auch dem Spanier war nicht entgangen, wie überzeugend Rublew die Junioren-Konkurrenz der French Open für sich entschieden hatte.

In Genf misst sich Rublew nun erstmals mit einem Top-10-Spieler. Er trifft in der 2. Runde auf Marin Cilic (ATP 10). Dieser ist gewarnt: «Andrej ist sehr talentiert. Er dürfte ein grosser Tennisstar werden.»

Wawrinka am Mittwoch

Wawrinka am Mittwoch

Stan Wawrinka wird seine Zweitrunden-Partie in Genf am Mittwoch bestreiten. Der Romand, die Nummer 1 der Setzliste, trifft auf Lukas Rosol (Tsch).

8 Kommentare

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  • Kommentar von Kevin Loosli, Basel
    So ist es! Ballwechsel möglichst kurz halten und auf Fehler vom Gegner hoffen. So zumindest äusserste sich Tennis Experte Heinz Günthardt.
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  • Kommentar von Kevin Loosli, Basel
    Es heisst auf "Nadal's Spuren." Rublev ist der Junioren Champion an den French Open. Weder Federer noch Djokovic haben auf Sand etwas derartiges vorzuweisen. Nadal hat die French Open 9 Mal gewonnen. Nadal eröffnet Anfangs 2016 das "Nadal Sports Center" in Manacor, Spanien. Dort will er junge Sporttalente fördern. Vielleicht ist der junge Russe ja ein zukünftiger Kunde. Würde mich sehr freuen. Nadal's Power Tennis ist sein Vorbild.
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    1. Antwort von Hans Imhof, Bern
      NADAL spielt wirkliches Tennis! Federer kann nur den schnellen Punkt machen! Sobald die Ballwechsel länger werden ist er am ENDE! Und das soll der BESTE aller ZEITEN sein?!?
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    2. Antwort von Peter Martins, Schaffhausen
      Beim Tennis gehts in erster Linie darum, Punkte zu gewinnen. Dabei hat jeder eine eigene Strategie: Nadals ist es, den Ball so lange wie möglich im Spiel zu halten und zu rennen, Federers so schnell wie möglich zum Ziel zu kommen, ob mit Brechstange oder Spielwitz. Falsch und richtig gibt es nicht, sondern jeder muss für sich selbst entscheiden, was einem am besten gefällt: mir persönlich gefällt Federers Eleganz besser als Nadals Verbissenheit.
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    3. Antwort von Andreas Röösli, Zürich
      Im Moment spielt Nadal weder grosse Power..noch grosses Tennis. Er ist 5 Jahre jünger als Federer und hat den Körper eines 5 Jahre älteren Mannes. Federer ist nach wie vor top fit, pfeilschnell und hat die Reaktionsgeschwindigkeit eines End-20-ers. Wenn Tennis also zum Zeil hat, den eigenen Körper so schnell und nachhaltig wie möglich zu ruinieren, ist Nadal für mich absolute Weltspitze. Und dann ist da immer noch die unschöne Geschichte mit dem Doping-Professor Fuentes. RF # 1!
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    4. Antwort von Lukas Tschirren, Zollikofen
      Herr Loosli, laut Deutscher (und damit auch offizieller Schweizer) Rechtschreibung heisst es "auf Nadals Spuren". Ganz explizit ohne Apostroph. Die Verwendung eines Apostrophs ist nur beim Wegfall eines Lautes/einer Silbe angezeigt ("wie geht's?" anstatt "wie geht es?"). Was Sie vorschlagen, würde ich mal frei als "Anglizismus" bezeichnen. Doch auf gut Deutsch heisst es eben sowohl "Kurts Joghurt" als auch "guten Gewissens". Beide Male ohne Ihren postulierten Apostroph... ;-)
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  • Kommentar von Y.Z., Thun
    Wichtig ist eine gezielte Förderung des Jungen und ebenso wichtig ist es, ihn trotz allem Erfolg, den er bereits hat, auf dem Boden zu halten. Dann kann aus diesem Spieler ein nächster Federer, Djokovic oder Nadal werden. Bin gespannt auf seinen Auftritt in Genf und drücke ihm die Daumen!
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    1. Antwort von Mallu Singh, Wien
      Ich verfolge SRF außerst aufmerksam und lese immer wieder die Kommentare von Herrn HI. Ich frage mich wirklich: Für das, dass Sie eine offensichtliche Antipathie gegen Federer hegen, investieren Sie doch ziemlich viel Zeit um hier gegen ihn zu wettern!Ich bin zwar kein Psychologe, aber ich denke man kann gewiss davon ausgehen, dass es sich hier in erster Linie um Eifersucht handelt. Würde Federer nicht ein großer sein, müssten Sie Ihn ja garnicht dauernd in Ihre Ausführungen miteinbeziehen :-)
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