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ATP-Tour Endspurt in Wawrinkas Achterbahn-Saison

Nach zuletzt zwei Erstrunden-Niederlagen in Asien will Stan Wawrinka bei den Swiss Indoors in Basel zum Saisonende noch einmal Fahrt aufnehmen. Die Vergangenheit stimmt indes wenig zuversichtlich.

Legende: Video Rückblick auf Wawrinkas Jahr und seine Basel-Teilnahmen abspielen. Laufzeit 1:14 Minuten.
Vom 16.10.2014.

In der Weltrangliste herrschte bei Stan Wawrinka 2014 praktisch status quo. Nach seinem Australian-Open-Sieg war der Romand vom 27. Januar bis zum 6. Juli die Nummer 3, seither ist er an der 4. Position klassiert.

Weit weniger linear verlief indes seine Saison im Detail. Auf starke Turniere mit grossen Siegen folgten immer wieder teils unerklärliche Schwäche-Phasen. Die Tennis-Saison Wawrinkas war eine einzige Achterbahnfahrt.

Top: Saisonstart, Monte Carlo und auf Rasen

Highlights gab es 2014 einige: Der Auftakt mit den Triumphen in Chennai und vor allem Melbourne war phantastisch. Im Mai folgte der Turniersieg in Monte Carlo mit dem Finalerfolg gegen Roger Federer. Auch die kurze Rasen-Saison verlief durchaus erfreulich (Halbfinal in Queens, Viertelfinal in Wimbledon). Höhepunkte waren zudem die Siege mit der Schweiz im Davis Cup - auch wenn Wawrinka nur selten überzeugen konnte.

Flop: Nordamerika, Paris und Asien-Tournee

Ebenso zahlreich wie die Ausrufezeichen waren indes die Rückschläge: Auf den Hartplätzen in Nordamerika lief es Wawrinka im März nicht nach Wunsch. Und nach seinem Triumph in Monte Carlo gewann der 29-Jährige an den 3 Sandplatz-Events in Madrid, Rom und Roland Garros nur gerade einen Match.

Wenig erfreulich waren zudem die letzten 2 Monate: An den 5 Turnieren seit Wimbledon hat der Lausanner einzig an den US Open (Viertelfinal) mehr als 2 Partien gewinnen können. Seine Asien-Tournee mit den Erstrunden-Niederlagen in Tokio und Schanghai missglückte dem 29-Jährigen komplett.

Manchmal zu hart zu sich

Er sei strenger zu sich selber geworden, sagte Wawrinka im August in New York. «Manchmal bin ich auch zu hart zu mir und werde zu negativ.» Darunter leide sein Spielniveau. «Ich bin ein Perfektionist und möchte immer mein bestmögliches Niveau erreichen. Und dieses ist höher als in den Vorjahren», so Wawrinka.

6 Erstrunden-Niederlagen in Basel

Nun will Wawrinka ganz zum Saisonende noch einmal Fahrt aufnehmen. Schliesslich stehen mit den ATP World Tour Finals in London und dem Davis-Cup-Final in Lille noch zwei absolute Höhepunkte an.

Ob der Lausanner ausgerechnet in Basel aus seiner jüngsten Form-Baisse findet, muss bezweifelt werden. Mit den Swiss Indoors konnte sich Wawrinka nämlich nie richtig anfreunden. Bei 10 Teilnahmen resultierten nicht weniger als 6 Erstrunden-Niederlagen - zuletzt 2012 und 2013.

Wawrinkas Saison im Detail

TurnierKategorieUnterlageErgebnis
ChennaiATP 250HartSieg
Australian OpenGrand SlamHartSieg
Indian WellsATP 1000HartAchtelfinal
MiamiATP 1000HartAchtelfinal
Monte CarloATP 1000SandSieg
MadridATP 1000Sand2. Runde (nach Freilos)
RomATP 1000SandAchtelfinal
Roland GarrosGrand SlamSand1. Runde
QueensATP 250RasenHalbfinal
WimbledonGrand SlamRasenViertelfinal
TorontoATP 1000HartAchtelfinal
CincinnatiATP 1000HartViertelfinal
US OpenGrand SlamHartViertelfinal
TokioATP 500Hart1. Runde
SchanghaiATP 1000Hart2. Runde (nach Freilos)

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 17.10.14, 22:20 Uhr

23 Kommentare

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  • Kommentar von Nicht gläubiger, Christliches Vaterland
    Herr stump gehört offensichtlich nicht zu der Gattung von Christen, die ihren Mitmenschen gutes tun oder wohlgesinnt sind. Er ist eher den spanisch-inquisitorischen Christen zuzuordnen, allenfalls den frustrierten egomanen. Zur Prüfung dieser Feststellung bitte ich, die Beiträge von Herrn stump als Quelle zu nehmen. Herr stump: man kann auch Jesus und Roger federer mögen,das schliesst sich nicht aus.
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    1. Antwort von Hans Imhof, Bern
      Er glaubt an Jesus Christus als seinen Erlöser und nicht als seinen Superheld!
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  • Kommentar von Julian Reister, Deutschand
    Es ist doch so offensichtlich, dass es Herrn Stump nur darum geht zu provozieren. Und alle fallen wieder darauf herein!
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  • Kommentar von RF Forever, Switzerland
    Herr Stump: Was ist es genau, weshalb Sie derart negative und verspottende Äusserung gegen Federer und neuerdings auch gegen Stan Wawrinka aussprechen?
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Vor etwa zehn Jahren wurde eine Miss Schweiz, die in Kanada aufgewachsen war, schwer dafür kritisiert, dass sie zu wenig Deutsch konnte, und auch die jetzige Miss Schweiz, die anscheinend überhaupt kein Deutsch sprechen soll - so genau weiss ich das nicht -, wird dafür mit Kritik eingedeckt. Was ist aber mit Super-Stan? Finden Sie es nicht auch komisch, dass man sich mit ihm im "Sportpanorama" nur auf Englisch unterhalten kann, wenn der Moderator nicht gut genug Franz. spricht?
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    2. Antwort von RF Forever, Switzerland
      Diese Tatsache gibt ihnen noch lange kein Recht Stan Wawrinka auf so primitive Art und Weise zu beleidigen. Ausserdem gibt es in der Schweiz 4 Landessprachen. Und warum kann bei SRF Sport keiner französisch???
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    3. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Bleiben Sie auf dem Teppich!! Beleidigen kann man jemanden nur, wenn man einem Schimpfworte direkt ins Gesicht sagt. Zudem sind meine "Beleidigungen" nur kritische Worte, die noch erlaubt sein sollten, sonst können wir den Laden gleich dichtmachen. Was Ihre letzte Frage betrifft, müssen Sie die SRF-Leute selber fragen.
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    4. Antwort von RF Forever, Switzerland
      Ja Sie haben zwar niemanden mit schlimmen Schimpfworten beleidigt jedoch mit einer sehr verletzenden Art und Weise wie Sie absichtlich provozieren. Stan hat sich immer (seit Jahren) mit vollem Einsatz für den Davis-Cup eingesetzt und alles gegeben.
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    5. Antwort von RF Forever, Switzerland
      Zitat Stump: Da es schon jetzt fast feststeht, dass RF und Super-Stan - die wenig erfolgreichen Reservespieler müssen wir schon gar nicht erwähnen - den Final des Davis-Cups verlieren werden... Sie behaupten einfach etwas ins Leere hinaus mit der Absicht zu provozieren. Mit sachlicher Kritik hat das gar nichts zu tun.
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    6. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Abwarten!! In ein paar Wochen sind wir beide schlauer. Auch Sie müssen zugeben, dass die Franzosen ausgeglichener, sprich besser besetzt sind. Es braucht immer mindestens zwei Spitzenleute, und zwar in Hochform. An dieser Hürde sind damals auch die Deutschen gescheitert. Ein Boris Becker allein konnte es nicht richten, zusammen mit Michael Stich hat es dann geklappt, soweit ich mich noch erinnern kann. Vielleicht ist auch Stan ja bald wieder in Hochform - warum nicht?
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    7. Antwort von RF Forever, Switzerland
      Oha Oha, da hält sich einer aber plötzlich gewaltig zurück. Warum nicht gleich so Herr Stump? So wie dieser Kommentar sieht sachliche Kritik aus. Gratulation! Aber warum müssen Sie immer zuerst so verletzend austeilen? Stan hat immer alles gegeben und ist immer bei jeder Davis-Cup angetreten.
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    8. Antwort von RF Forever, Switzerland
      Eine Entschuldigung an die Stelle von Stan Wawrinka wäre das mindeste was ich von Ihnen erwarte.
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    9. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Das stimmt, Stan hat im Davis-Cup immer alles gegeben, allerdings muss er auch gemäss einem Vertrag jedes Mal antreten. Aber ich kann ihn verstehen: Der Davis-Cup, der ihm bei jedem Auftritt 300'000 Fr. garantiert, ist für ihn eine sichere Einnahmequelle, und jeder andere würde in einer solchen Lage das Gleiche tun. Ganz gross absahnen können im Tennis sowieso nur jene, die länger zu den Top Ten und vielleicht noch Top Twenty gehören, aber dann läuft fast nichts mehr.
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    10. Antwort von RF Forever, Switzerland
      Wie gesagt jetzt keine Ausreden mehr sondern eine Entschuldigung bitte! Arbeiten Sie gratis? Was haben Sie immer für Probleme mit dem Geld und Gagen?
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