Federer erteilt kroatischem Youngster eine Tennislektion

Roger Federer steht zum 9. Mal in Final des ATP-Turniers von Dubai. Der Titelverteidiger setzte sich im Generationenduell gegen den 18-jährigen Borna Coric (ATP 84) souverän mit 6:2 und 6:1 durch. Im Final kommt es zum Duell mit Novak Djokovic.

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TV-Hinweis

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SRF zwei überträgt den Final von Dubai am Samstag ab 16:00 Uhr live. Sie können die Partie auch hier im Livestream und im Liveticker mitverfolgen.

Roger Federer stiess gegen den erst 18-jährigen Kroaten Borna Coric vor allem zu Beginn der Partie auf grossen Widerstand. Der Schweizer überzeugte aber mit variablem Spiel und konnte sich auf seinen Aufschlag verlassen, wenn es nötig war.

3 Breaks im 1. Satz

So führte der Titelverteidiger im Halbfinal gegen den Lucky Loser zwar schnell mit 3:0, der Start des Baselbieters verlief aber harziger, als es das Resultat erahnen lässt. Federer sah sich gleich in seinem 1. Aufschlagspiel mit 2 Breakbällen konfrontiert und musste wenig später beim Stand von 3:1 seinen Service zu null abgeben.

Doch der sechsfache Dubai-Sieger stellte seinen Widersacher bei dessen Aufschlägen immer wieder vor Probleme. Weil Coric seinen Service nur einmal durchbringen konnte und Federer eine ausgezeichnete Effizienz an den Tag legte (3 von 3 Breakchancen verwertet), war der 1. Satz dennoch eine deutliche Angelegenheit zugunsten des 17-fachen Grand-Slam-Siegers.

Federer ungefährdet zum Sieg

Federer nahm den Schwung mit und erspielte sich auch im 2. Durchgang eine 3:0-Führung. Die Vorentscheidung zum 4:0 verpasste er mit einer für einmal ausgelassenen Breakchance. Kurz darauf machte der Schweizer das Doppelbreak zum 5:1 aber perfekt und beendete die Partie nach nur 56 Minuten mit seinem 1. Matchball.

Nun gegen Djokovic

Im Final trifft Federer auf den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic. Der Serbe setzte sich gegen den Tschechen Tomas Berdych mit 6:0, 5:7, 6:4 durch. Es wird das 37. Duell zwischen der Weltnummer 1 und 2. Federer hat im Head-to-Head mit 19:17 die Nase leicht vorn.

Für den Schweizer wird es bereits das 126. Endspiel auf ATP-Stufe. Darauf angesproche, sagte er: «Ich hätte nie gedacht, dass es für mich so viele Finals werden würden. Ich reise weiter um die Welt und tue, was ich tue. Normalerweise kann ich vor vollem Haus spielen. Genau das hält meine Motivation aufrecht.»

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 26.2.2015, 18:00 Uhr