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ATP-Tour Federer holt 7. Cincinnati-Titel

Roger Federer hat den Final des ATP-1000-Turniers von Cincinnati gegen Novak Djokovic mit 7:6, 6:3 gewonnen. Mit einem überragenden Auftritt gegen die Weltnummer 1 krönt Federer seine perfekte Turnierwoche.

Legende: Video Federer gewinnt den Cincinnati-Final abspielen. Laufzeit 01:02 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.08.2015.

Roger Federer und Cincinnati, das ist eine Liebesgeschichte. Bei seiner 7. Finalteilnahme konnte der 34-Jährige zum 7. Mal triumphieren. Zum 3. Mal hiess der Gegner Novak Djokovic, zum 3. Mal gewann der Schweizer in 2 Sätzen. Beeindruckend: Während der ganzen Turnierwoche musste Federer nicht ein einziges Break hinnehmen.

Der Baselbieter hat sich bei Djokovic mit seinem 87. Turniersieg erfolgreich für die Finalniederlage von Wimbledon im letzten Duell der Beiden revanchiert. Zudem ist er im Head-to-Head mit dem Serben 21:20 in Führung gegangen.

Legende: Video Federers (fast) perfektes Tiebreak abspielen. Laufzeit 00:43 Minuten.
Aus sportlive vom 23.08.2015.

Souverän beim Aufschlag, aggressiv beim Return

Von Beginn weg war Federer sehr aggressiv gestimmt: Die 2. Aufschläge Djokovics retournierte er weit im Feld drin, immer wieder rückte er ans Netz vor. Die Schweizer Weltnummer 3 kam bei eigenem Aufschlag nie in Bedrängnis. Djokovic hingegen musste allein im 1. Satz 4 Breakmöglichkeiten abwehren, zeigte dort aber jeweils sein bestes Tennis, weshalb der 1. Durchgang in die Verlängerung ging. Das Tiebreak entschied Federer den Kräftevehältnissen entsprechend deutlich mit 7:1 für sich.

Was Federer im 1. Satz noch verwehrt geblieben war, wurde im 2. Umgang gleich im ersten Aufschlagspiel des Serben Tatsache. Mit 2 Doppelfehlern in Folge schenkte Djokovic Federer das vorentscheidende Break zum 2:0. Nach genau 90 Minuten beendete Federer die Partie mit seinem 1. Matchball.

Ab Montag die Nummer 2

Mit der erfolgreichen Titelverteidigung in Cincinnati wird Federer Andy Murray nach nur einer Woche wieder als Nummer 2 der Weltrangliste ablösen. Dies ist vor allem im Hinblick auf die in einer Woche beginnenden US Open von Bedeutung: Das nächste Wiedersehen mit Novak Djokovic wird frühestens im Final von Flushing Meadows stattfinden.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 23.08.2015, 19:00 Uhr

58 Kommentare

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  • Kommentar von B. Küng, Biel
    Jetzt wird der Federer wieder mal zum Helden hochstilisiert. Er ist aber kein Held, sondern bloß ein Tennisspieler. Die Männer, die im Thalys-Zug unter Gefährdung des eigenen Lebens ein Massaker verhindert haben sind Helden!
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    1. Antwort von M. Bolder, Muhen
      Sie haben völlig recht: Die wahren Helden sind die Helden des Alltags. Allerdings waren Sie bisher der einzige, der auf dieser Seite das Wort "Held" verwendet hat.
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    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Roger Federer ist nicht nur ein Held, sondern auch ein Gott. Es gibt in einer seiner Biographien ja bereits ein Vaterunser, das auf seinen Namen umgeschrieben worden ist - und der Federer-Clan, der dieses Buch sicher gegengelesen hat, liess es noch immer nicht aus dem Verkehr ziehen. - Was seine weitere Karriere betrifft, sieht es danach aus, dass er wieder nach ganz oben steigen und dort einige Zeit bleiben wird - auf welche Weise, werden wir aber erst in ein paar Jahren erfahren.
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    3. Antwort von Hans Imhof, Bern
      Federer will Gott spielen?!? Dann wird er tief fallen!!!
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    4. Antwort von Hans Imhof, Bern
      Glauben Sie wirklich dass Federer Doping nimmt?!? Dann könnte er am Ende alle 7 Wimbledon Titel verlieren!!!
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  • Kommentar von Martin W. Ender, Bellach
    RF ist und bleibt der beste Tennisspieler aller Zeiten. Er erfindet mit 33 Jahren einen neuen erfolgreichen Schlag: Beim Aufschlag des Gegners attackiert er an der T-Linie mittels eines Stopp- oder Volleyballes. Tenniskenner wissen, dass dies unter normalen Umständen rein physikalisch gar nicht möglich ist, damit erfolgreich zu sein. Aber eben bei so einem Ausnahmekönner wie Roger es ist zu funktionieren. Und über seine menschlichen Qualitäten ist er für ALLE alt ein Vorbild seinesgleichen!
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    1. Antwort von Michael L, Thun
      Diesen Schlag nennt man Halbvolley oder in Federers Fall könnte man ihn auch "Halbvolley-Return" nennen. Sehr selten zu sehen, weil er auch sehr schwer zu spielen ist. Das Timing ist enorm wichtig und es braucht ein feines Händchen, das Federer bekanntlicherweise ja besitzt.
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  • Kommentar von D.Daniele, Obergösgen
    Einfach nur toll! Was mir auffiel war seine Körperhaltung und seine Ausstrahlung von der ersten Minute an. Als ich Ihn im ersten Game des Spiels sah, wurde ich ruhig wie schon lange nicht mehr, denn seine Zuversicht, übertrugen sich auf mich, und ich war von da an Überzeugt das Er gewinnen würde! Er strahlte eine Sicherheit aus, wie zu seinen Besten Zeiten 2004 - 2008.
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