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Federer: «Im Training fühle ich mich wunderbar»
Aus Sport-Clip vom 19.06.2017.
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ATP-Tour Federer: «Ich bin jetzt wachgerüttelt»

Roger Federer fühlt sich 2 Wochen vor Wimbledon in tadelloser Verfassung – zumindest im Training. In Halle will er den Beweis dafür nun auch im Match nachliefern.

Der Einstieg in die Rasensaison ist nicht nach dem Gusto von Roger Federer verlaufen. In Stuttgart scheiterte der langjährige Dominator auf dieser Unterlage schon an seiner Startaufgabe – und damit so früh wie seit 2002 nie mehr auf Gras.

Vor Wimbledon (ab 3. Juli) bleibt eine Chance zur Korrektur. Ist der «Maestro» also bereits unter Zugzwang? Mitnichten! Er sagt zwar: «Ich hoffe schon, in Halle besser zu spielen.» Doch die Weltnummer 5 zehrt von viel Selbstsicherheit: «Ich fühle mich im Training wunderbar. Mich plagen keinerlei körperliche Probleme. Ich bin frisch und bereit, um in der 2. Jahreshälfte attackieren zu können.»

Der Link zu Dubai – und die Zuversicht

Im Nachhinein versucht Federer der knappen Niederlage gegen Tommy Haas nach Matchball etwas Positives abzugewinnen. Es sei ähnlich gewesen wie früh im Jahr, als er einen Monat nach seinem Melbourne-Triumph in Dubai im Achtelfinal überraschend an Jewgeni Donskoi (Russ/ATP 116) scheiterte. Es folgte die Fortsetzung seines Hochs mit Turniersiegen in Indian Wells und Miami.

«Vielleicht hat mich das Aus in Stuttgart wachgerüttelt. Denn nach einer längeren Pause ist es nie simpel, zurückzukommen und wieder Turniere zu gewinnen», meint der 35-Jährige.

In Halle stehen die Vorzeichen auch darum anders:

  • Hier ist Federer der Hausherr, gewann 2015 bereits seinen 8. von total 15 Rasentiteln
  • Hier ist sein Startgegner weniger tückisch: Yen-Hsun Lu aus Taiwan (ATP 73). In bislang 3 Direktduellen gab der Schweizer noch keinen Satz ab.

Sendebezug: SRF zwei, sportflash, 14.06.2017 20:00 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Jonas Bernhard  (Jonas_Thun)
    Warum können wir nicht einfach ALLE Schweizer Tennis-Spieler gleichermassen genießen und uns von absolutem Top-Tennis verwöhnen lassen? Und die Pressefreiheit lassen wir Pressefreiheit sein - ob jetzt ein paar Artikel mehr oder weniger über diesen oder jenen Spieler geschrieben werden, ist doch völlig irrelevant. Fokussieren wir uns auf das Wesentliche - nicht auf so belanglose Erst-Welt-Probleme. In einigen Ländern gibt es nicht einmal Geld für ein anständiges Tennis-Netz. Alles klar? Danke.
  • Kommentar von karin zuber  (karin.zuber@me.com)
    schön erhält federer derart viel Aufmerksamkeit. Selbst als Stan und Timmi beim Grand-Slam-Turnier um den Final Einzug in Paris kämpften erhielt der Maestro mehr Plattform als die aktiven Spieler und Spielerinnen. muss das sein?
    1. Antwort von Robin B.  (Geissepeter)
      Ja, das muss sein
    2. Antwort von Peter Fehlmann  (Peet)
      Geissepeter: Warum muss das sein?
    3. Antwort von Robin B.  (Geissepeter)
      Weil wir unseren Roger lieben, und weil er der beste Tennisspieler aller Zeiten ist. Von mir aus darf jeden Tag ein Artikel über ihn erscheinen. Und wem's nicht passt oder wer neidisch ist, soll's einfach nicht lesen...