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ATP-Tour Federer mit souveränem Sieg gegen Nishikori

Roger Federer hat bei den ATP World Tour Finals in London den zweiten Sieg eingefahren und ist damit auf Kurs Richtung Halbfinals. Gegen Kei Nishikori blieb der Schweizer ohne Satzverlust und siegte 6:3 und 6:2. Im zweiten Spiel der Gruppe B setzte sich Andy Murray gegen Milos Raonic durch.

Legende: Video Matchbericht Federer - Nishikori abspielen. Laufzeit 03:29 Minuten.
Aus sportaktuell vom 11.11.2014.

Federer reicht nach dem zweiten Sieg in London nun ein Satzgewinn gegen Andy Murray im letzten Gruppenspiel, um das Halbfinal-Ticket zu lösen.

Für den 6:3, 6:2-Erfolg über Kei Nishikori (ATP 5) benötigte Federer nur eine gute Stunde. Der Schweizer geriet gegen den Japaner einzig zu Spielbeginn unter Druck, als er zwei Breakbälle abwehren musste.

Den Gegner nie ins Spiel kommen lassen

Danach übernahm Federer das Spieldiktat, sein Ziel war klar: Er wollte den gefährlichen Japaner gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. «Ich habe viel variiert, Serve-and-Volley eingestreut, damit sich Nishikori nicht auf mein Spiel einstellen konnte», erklärte der Schweizer.

Die Taktik ging auf: Federer schlug stärker auf als sein Kontrahent und dominierte auch die längeren Ballwechsel. Auf der Gegenseite erwischte Nishikori nicht den besten Tag. «Er machte einige Fehler, diese konnte ich ausnutzen», meinte denn auch Federer.

Der Schweizer schaffte in beiden Sätzen im zweiten Aufschlagsgame seines Gegners den Service-Durchbruch. Im zweiten Umgang gelang ihm ein weiteres Break zum 5:2. Federer verwertete seinen ersten Matchball zum 70. Sieg im laufenden Jahr.

Murray holt sich ersten Sieg

Im zweiten Spiel der Gruppe B setzte sich Andy Murray gegen Milos Raonic mit 6:3 und 7:5 durch. Im ersten Durchgang reichte dem Schotten ein Servicedurchbruch im dritten Aufschlagsspiel des Kanadiers, um den Satz zu entscheiden. Raonic hatte einen einfachen Vorhandball komplett verzogen.

Legende: Video Wichtige Punkte Murray - Raonic abspielen. Laufzeit 01:14 Minuten.
Aus sportlive vom 12.11.2014.

Im zweiten Satz fand die Weltnummer 8 aus Kanada besser ins Spiel. Auf ein erneutes Break von Murray zum 2:1 reagierte sie postwendend im darauffolgenden Game. Die Entscheidung fiel beim Stand von 5:5. Raonic scheiterte nach einem Vorstoss ans Netz kläglich und musste Murray das 2. Break in diesem Durchgang zugestehen. Der Lokalmatator liess sich den ersten Sieg beim Saisonfinal in der Folge nicht mehr nehmen.

Resultate ATP Finals:
Gruppe B: Roger Federer (Sz/2) s. Kei Nishikori (Jap/4) 6:3, 6:2. - Andy Murray (Gb/5) - Milos Raonic (Ka/7) 6:3, 7:5.
Rangliste: 1. Federer 2 Spiele/2 Siege (4:0). 2. Nishikori 2/1 (2:2). 3. Murray 2/1 (2:2). 4. Raonic 2/0 (0:4).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 11.11.2014, 15:00 Uhr.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Am Mittwoch zeigt SRF zwei beide Partien der Gruppe A live. Um 15:00 Uhr spielt Tomas Berdych gegen Marin Cilic, am Abend folgt um 21:00 Uhr der Knüller zwischen Stan Wawrinka und Novak Djokovic.

51 Kommentare

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  • Kommentar von Glatte Benz, Oberhasli
    Nadal hier Nadal da! Glaubt wirklich noch einer an sein Comeback? Wohl eher beim Fliegenfischen als im Tennis. Wobei wer stellt bloß so tolle Rekorde auf wie z.B. verliert als Nr.1 der Welt an einem Grand-Slam-Turnier gegen eine Nr 144 der Welt. Hat 20 Jahre keiner geschafft außer Nadal! Respekt!
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  • Kommentar von Hans Imhof, Bern
    Na gut. Ein allerletzter Kommentar kann ja nicht schaden. Federer profitiert zurzeit eindeutig von den Schwäche- bzw. Verletzungsphasen seiner Gegner (Murray, Wawrinka bzw. Nadal). Im Vollbesitz ihrer Kräfte wäre Federer schon längst keine Top-Ten-Platzierung mehr vorbehalten. Er kann froh sein, sich so noch ein paar Jahre gemütlich in den Ruhestand spielen zu können.
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    1. Antwort von Jaysorn, Aargau
      Sie sagen ja selber, dass seine Gegner in eine Schwäche- bzw. Verletzungsphasen befinden. Komisch nur, dass Federer sie auch schlägt, wenn sie gesund sind. Wenn Sie schon Nadal erwähnen, er wird nie an Federer ran kommen, weil er durch seine Art zu spielen seinen eigenen Körper zu stark belastet. Ich denke, dass wenn einer in Ruhestand geht, dann natürlich Nadal. Wieviele Operationen oder Verletzungen werden sonst noch folgen.
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  • Kommentar von peter meier, zürich
    Neeein Herr Imhof machen sie das nicht. Die antworten auf ihre Kommentare würden mir fehlen. Die versüssen einem den Alltag. Wahnsinn dass so viele Leute auf ihre Provokationen reinfallen. Ich als Roger Federer Fan würde sie vermissen.
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