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ATP-Tour Federer scheitert in Rotterdam im Viertelfinal

Roger Federer ist am ATP-Turnier in Rotterdam im Viertelfinal ausgeschieden. Der Schweizer verlor gegen den Franzosen Julien Benneteau in 2 Sätzen mit 3:6 und 5:7.

Legende: Video Federer - Benneteau («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 3:18 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.02.2013.

Eine Stunde lang bot Titelverteidiger Roger Federer eine seiner schwächsten Leistungen in der jüngeren Vergangenheit. Bereits im ersten Game kassierte er das erste von insgesamt fünf Breaks.

Bei eigenem Aufschlag bekundete der Weltranglisten-Zweite auch in der Folge ungewohnte Probleme, was aber nur zum Teil an den guten Returns des gleichaltrigen Franzosen lag.

Chancen zum Satzausgleich

Erst nachdem Federer im zweiten Satz 1:4 in Rückstand gelegen hatte, vermochte er sich ein wenig zu steigern. Mit einem nahezu perfekten Rückschlagspiel holte er sich das Rebreak. Beim Stand von 5:5 boten sich dem Baselbieter sogar 3 Breakchancen zum 6:5 und zur möglichen Wende.

Doch Benneteau überstand die aus seiner Sicht kritische Phase und verwertete nach knapp 81 Minuten und einem Rückhandfehler von Federer seinen ersten Matchball.

Federer schon in Wimbledon mit Mühe gegen Benneteau

Dass Federer die Spielweise des in Genf wohnhaften Franzosen nicht sonderlich liegt, war bereits im letzten Sommer in Wimbledon ersichtlich gewesen. Auf dem Weg zu seinem 17. Grand-Slam-Titel war Federer in der 3. Runde gegen Benneteau nur 2 Punkte vom Ausscheiden entfernt, ehe er sich in 5 Sätzen doch noch durchsetzte.

Mit Ausnahme von Grand-Slam-und Masters-Events hatte der Baselbieter 5 Jahre lang nicht mehr in einer solch frühen Phase eines Turniers verloren. 2008 verlor Federer in Dubai im Achtelfinal gegen den damals erst 20-jährigen Andy Murray.

13 Kommentare

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  • Kommentar von Carla Schär, Gottmadingen
    Ich akzeptiere diese Komentare da unten bis auf einen:"Das ist das Ende von Roger Federer".Schwachsinn, absoluter Schwachsinn!! Nebst der sehr fehlerhaften Spielweise, ist noch ein ganz grosser Faktor zu berücksichtigen: Seine Familie fehlte...und da fehlte ihm sehr viel..wenn man Roger nur ein Bisschen kennt, ohne seine Lieben ist er nicht d e r Roger,das ist einfach so, und dann noch ein schlechter Tag..Roger ist nicht nur der Super-Tennisspieler, er ist auch ein intensiver Familienmensch.
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  • Kommentar von Giulio Raguso, Gossau
    finde es eigentlich gut, dass er einmal wieder früh ausgeschieden. ich mag mich gar nicht mehr an das letztemal Ausscheiden im Viertelfinal erinnern. Ich hoffe und bin auch überzeugt, dass er beim nächsten Turnier in zwei Wochen (Doha) umso schöneres und besseres Tennis zeigen wird! Immer nur siegen sehen ist doch auch irgendwie langweilig. Abgeschrieben ist unser beste Schweizer Repräsentant aber noch lange nicht! Gutes Wochenende.
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  • Kommentar von Peter Martins, Schaffhausen
    Absolut verdienter Sieg für Benneteau, der Matchball war bezeichnend für die ganze Partie: Federer hatte die Chance, die Wende im Punkt zu bringen, verzog aber. An einem normalen Tag hätte er den Ball blind hineingespielt. Aber Benneteau war der bessere Spieler und hat den Sieg verdient und Federer wird - da bin ich sicher - einmal mehr aus der Niederlage lernen.
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