Federer überzeugend im Final von Indian Wells

Roger Federer hat beim ATP-1000-Turnier von Indian Wells ohne Satzverlust den Final erreicht. Der 32-jährige Schweizer setzte sich gegen den Ukrainer Alexandr Dolgopolow (ATP 31) in 62 Minuten mit 6:3 und 6:1 durch. Im Final trifft Federer am Sonntag auf Novak Djokovic.

Für Roger Federer ist es nach 2004/05/06 und 2012 die 5. Final-Teilnahme beim Turnier in der kalifornischen Wüste. Dort trifft er auf Novak Djokovic, der sich gegen John Isner mit 7:5, 6:7 (2:7) und 6:1 durchsetzte. Bislang hat Federer in Indian Wells jeden seiner 4 Finals gewinnen können.

Federer bei eigenem Aufschlag überzeugend

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TV-Hinweis

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SRF zwei überträgt den Final in Indian Wells zwischen Roger Federer und Novak Djokovic am Sonntag ab 22:00 Uhr. Sie können das Spiel auch im Livestream mitverfolgen.

Dolgopolow, der auf dem Weg in den Halbfinal unter anderem Rafael Nadal geschlagen hat, konnte die Partie vor allem zu Beginn ausgeglichen gestalten. Beim Stand von 4:3 im 1. Durchgang nutzte Federer seine erste und einzige Breakchance, was gleichzeitig auch die Entscheidung bedeutete.

Dieses Break schien Federer, der bei eigenem Aufschlag nichts anbrennen liess, zu beflügeln. Gleich im 1. Game des 2. Durchgangs nahm er seinem Gegner den Service erneut ab. Und mit dem 3. Break zum 4:1 war die Partie endgültig entschieden.

Kurze Servicegames

Federers momentane Aufschlagstärke zeigt sich darin, dass der Schweizer im Schnitt weniger als zwei Minuten benötigte, um sein Servicespiel jeweils durchzubringen; jene von Dolgopolow dauerten doppelt so lange. «Es macht es schon einfacher, wenn man gut serviert. Dann kann man auch die Returngames gelassener angehen», so Federer.

Obwohl die Partie im Tennis Garden von Indian Wells rasch zu Ende war, kamen die 15'000 Zuschauer durchaus auf ihre Kosten. Federer streute den einen oder anderen sehenswerten Punkt ein. Bei 3:1 im zweiten Satz brachte er drei Smashs zurück, den dritten mit einem nicht mehr zu erreichenden Vorhand-Passierball.

Federer: «Stehe da, wo ich sein will»

Insgesamt war Federer nach seinem elften Sieg in Folge mit dem Gezeigten sehr zufrieden: «Ich stehe jetzt da, wo ich sein will. Es liegt jetzt an mir, das Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, auf dem Platz nicht zuviel und nicht zu wenig Risiko nehmen.»

Ehrenrunde für Djokovic

Bedeutend länger als Federer hatte Djokovic bei seinem Dreisatzsieg gegen Isner zu kämpfen. Der Serbe stand während beinahe zweieinhalb Stunden auf dem Platz. Eine frühere Entscheidung vergab Djokovic im zweiten Satz, als er bei 5:4 und 6:5 zweimal zum Sieg aufschlagen konnte. Isner rettete sich mit zwei Breaks ins Tie-Break, das er klar mit 7:2 gewann.