Federer und Wawrinka erfolgreich gestartet

Roger Federer und Stanislas Wawrinka haben beim ATP-1000-Turnier in Indian Wells den Einzug in die 3. Runde geschafft. Der Baselbieter besiegte Paul-Henri Mathieu (Fr) mit 6:2 und 7:6, der Romand setzte sich mit 6:3 und 7:5 gegen Ivo Karlovic (Kro) durch.

Federer bekundete gegen Mathieu (ATP 123) lange Zeit keine Probleme. Der Baselbieter leistete sich kaum Fehler, obwohl er nicht zurückhaltend agierte und auch ab und zu den Weg ans Netz suchte. Bei eigenem Service gab der Weltranglisten-8. bis zum 2:2 im zweiten Satz nur vier Punkte ab.

Federer mit kleinem Umweg

Nach dem gewonnen Startsatz gelang Federer in Durchgang 2 das Break zum 4:3, wenig später erspielte er sich den ersten Matchball. Mit einigen unnötigen Fehlern erlaubte er Mathieu aber doch noch den Ausgleich. Im Tiebreak geriet der Schweizer zwar mit 1:3 in Rücklage, schaffte aber noch die Wende und verwertete nach 91 Minuten seinen 2. Matchball.

Federer war mit seinem ersten Auftritt in Indian Wells zufrieden. «Das Wichtigste ist, dass man weiterkommt», resümierte er. Die Umstellung von Dubai, wo er vor einer guten Woche seinen 78. Turniersieg gefeiert hatte, auf Indian Wells sei nicht einfach. «Die Plätze hier sind deutlich langsamer.» In der nächsten Runde trifft Federer auf den Russen Dimitri Tursunow (ATP 30), gegen den er eine 3:0-Bilanz aufweist.

Wawrinka gegen Karlovic souverän

In seinem ersten Spiel auf der ATP-Tour seit dem Triumph bei den Australian Open bekundete Wawrinka gegen Ivo Karlovic (ATP 51) keine Probleme. Bei eigenem Aufschlag geriet der Weltranlisten-3. nie ernsthaft in Gefahr und musste keinen einzigen Breakball abwehren. Seinerseits nahm er seinem Gegner in beiden Sätzen je einmal den Service ab und schaffte so jeweils die Entscheidung.

«Meine Schläge kamen sehr gut. Es war wirklich eine sehr gute Partie von mir», freute sich Wawrinka. Er habe sich schon im Training exzellent gefühlt, sowohl physisch als auch in spielerischer Hinsicht. In der 3. Runde trifft der Waadtländer auf den Italiener Andreas Seppi (ATP 32). Von 10 Duellen entschied Wawrinka 7 für sich.