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ATP-Tour Federer unterliegt im Halbfinal Nadal

Roger Federer hat bei den World Tour Finals seine insgesamt 9. Final-Teilnahme verpasst. Der Baselbieter musste sich in der Runde der letzten Vier Rafael Nadal mit 5:7, 3:6 geschlagen geben. Der Finalgegner des Spaniers heisst Novak Djokovic.

Für Roger Federer war es die erste Niederlage gegen Rafael Nadal in der Halle. Alle vier bisherigen Indoor-Duelle hatte der Schweizer für sich entscheiden können.

Legende: Video Starker Punkt von Roger Federer abspielen. Laufzeit 00:51 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 10.11.2013.

Federers Niederlage gegen Nadal war keinesfalls zwingend. Insbesondere im ersten Satz verpasste es der Schweizer, der Partie einen anderen Verlauf zu geben. Federer kam beim Stand von 3:2 zu drei Breakchancen, konnte aber nicht reüssieren.

Nach einem Break und Rebreak gegen Ende des 1. Durchgangs nahm Nadal Federer den Aufschlag bei 5:5 ein zweites Mal ab und liess danach nichts mehr anbrennen. Nach 43 Minuten servierte er den Durchgang souverän nach Hause.

Nadal am Ende souverän

Der zweite Satz zeigte ein ähnliches Bild. Federer hielt mit seinem Dauerrivalen phasenweise gut mit, doch in den entscheidenden Momenten fehlte dem 32-Jährigen die Geduld und das nötige Wettkampfglück.

Ein schwaches Servicegame beim Stand von 2:2 erlaubte es Nadal, die Vorteile auf seine Seite zu ziehen. Der Mallorquiner offerierte Federer danach keine Chance mehr, noch einmal ins Match zu finden und beendete das Spiel mit einem zweiten Break.

Federer mit zu vielen Fehlern

Nadal überzeugte in der ausverkauften Londoner Arena mit seiner Effizienz. Während die Weltnummer 1 sämtliche vier Breakchancen nutzen konnte, hatte Federer nur bei einem von vier Versuchen Erfolg.

Roger Federer musste Rafael Nadal zum 22. Mal zum Sieg gratulieren.
Legende: Unterlegen Roger Federer musste Rafael Nadal zum 22. Mal zum Sieg gratulieren. Reuters

Wie oft in den letzten Wochen konnte sich der Schweizer zudem nicht auf seine Vorhand verlassen, er verschlug teilweise die einfachsten Bälle. Am Ende hatten sich beim 17-fachen Grand-Slam-Gewinner 32 Fehler angehäuft - zu viele gegen einen Nadal, der an diesem Tag keine überragende Leistung abrufen musste, um zum zweiten Mal in seiner Karriere in den Final der World Tour Finals einzuziehen.

Um beim Saisonendturnier erstmals zu triumphieren, muss sich der Spanier am Montagabend (ab 21:30 Uhr live auf SRF zwei) gegen Novak Djokovic durchsetzen.

64 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel W., Zürich
    @Imhof: Eigentlich gebe ich mich mit Ihrem Müll nicht ab, aber irgendwann ist genug. Zeit für Truth-Time: 1. Fällt Ihnen auch auf, dass JEDER Ihrer Beiträge mit "Falsch!" beginnt? Gibt es auch eine andere Meinung auf dieser Erde, als ihre egozentrische Weltanschauung? 2. Dieses Schweizer Bünzlitum treibt mich noch in den Wahnsinn. Freut Euch doch einfach, verdammt nochmal, an einem so grossartigen Tennisspieler und Botschafter der Schweiz. Ist das echt zuviel verlangt? KThxBye.
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    1. Antwort von Hans Imhof, Bern
      @Daniel: Nein das ist kein Müll! Sie haben Ihre Meinung und ich habe meine Meinung! Federer war grossartig, aber er muss wieder grossartig werden!
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    2. Antwort von Daniel W., Zürich
      Doch, ab einem gewissen Stadium ist es Müll. Federer war immer grossartig und wird es auch bleiben, da muss man nicht GS-Titel zählen. Jeder, der von Tennis eine Ahnung hat, bestätigt, dass RF so schnell nicht wieder vergessen geht. Er muss gar nichts. Klar wäre es toll, findet er zur alten Stärke zurück, aber er muss sich doch nicht nach 3 Niederlagen anhören, dass er aufhören soll. Wir sind hier so verwöhnt mit seinem Erfolg, dass wir schon den Boden unter den Füssen verloren haben. Er nicht.
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  • Kommentar von still great, Zürich
    Toll gekämpft, alles gegeben. Es sollte nicht ganz reichen. Das Bemerkenswerte ist ja (auch), wie Roger daherkommt, wenn es eben nicht so läuft: Er hätte das Match gegen Delpotro am Ende des 3. Satzes fahren lassen können; so hätte er seine Ungeschlagenheit gegen RN Indoors bewahrt. Aber nein, Roger stellt sich in den Wind, auch wenn es ihn verbläst; zeigt sich mit allen Schwächen, die zum Teil auch gesundheitlichen Ursprungs sind. Hut ab vor dieser Grösse.
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  • Kommentar von BrunoMax, Basel
    Ich glaube fest daran, dass Nadal die nächste Saison einiges schwächer spielen wird als diese. Er hat noch nie zwei Saisons hintereinander konstant gleich gespielt, natürlich ausser auf Sand. Federer wird nicht mehr die Nummer eins, aber wenn er mental wieder stärker wird, kann er noch ein oder zwei Grand Slams gewinnen. Nole hat immer wieder Hänger im Kopf und in der Leistung. Man kann generell nicht davon ausgehen, dass die beiden Nadal und Djokevic einfach so dominierend bleiben, siehe Roger
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    1. Antwort von Hans Imhof, Bern
      @Max: Genau das ist der entscheidende Faktor! Djokovic muss in den nächsten 2 bis 3 Jahren konstant bleiben und Nadal dominieren! So kann er Federers GS-Rekord sichern! Federer muss versuchen zu alter Stärke zurückzufinden finden!
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    2. Antwort von Hans Imhof, Bern
      Federer hat Djokovic wesentlich besser im Griff als Nadal! Ein Sieg ist ihm gegen Djokovic auch auf GS Stufe durchaus wieder zuzutrauen, wenn er zu alter Form findet! Del Potro hat er langsam wieder im Griff! Nadal ist für Federer vor allem mental aber auch spielerisch ein grösseres Problem!
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