Federer vs. Gasquet: Wiedersehen macht Freude

Roger Federer und Richard Gasquet treffen erstmals seit dem Davis-Cup-Final wieder aufeinander. Die Vorzeichen sprechen eine klare Sprache - zugunsten des Schweizers.

Richard Gasquet und Roger Federer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das jüngste Duell Federer macht mit seinem Sieg gegen Gasquet den ersten Schweizer Erfolg im Davis Cup perfekt. Keystone

Der Davis Cup war in Dubai in den letzten Tagen ein grosses Thema. Roger Federer holte nach seinem Erstrunden-Sieg gegen Michail Juschni zum Rundumschlag aus und übte dabei ungewohnt scharfe Kritik.

Auch vor dem Viertelfinal gegen Richard Gasquet steht der Davis Cup unweigerlich noch einmal im Fokus. Dies aus dem ganz einfachen Grund, dass sich die beiden Spieler im vergangenen November anlässlich des Länderkampfes zum letzten Mal gegenübergestanden sind. Die Geschichte ist bekannt: Federer erteilte seinem Gegner eine Tennislektion und sicherte der Schweiz damit den entscheidenden Punkt zum erstmaligen Triumph.

Auf und Ab bei Gasquet

Gasquet hat keinen einfachen Saisonstart hinter sich. Nach der grossen Enttäuschung in Lille bereitete sich der 28-Jährige zusammen mit Rafael Nadal in Manacor auf das neue Jahr vor. Die ersten beiden Turniere verliefen enttäuschend, ehe er mit dem Turniersieg in Montpellier für einen Befreiungsschlag sorgen konnte. Den Start in Marseille musste er wegen einer Rückenverletzung dann aber absagen.

Auch in Dubai tat sich der seit 2005 in Neuenburg wohnhafte Gasquet bislang schwer. Sowohl gegen Andreas Seppi als auch gegen Roberto Bautista Agut musste er über die volle Distanz gehen. «Ich habe grosse Mühe hier, weil der Platz sehr, sehr schnell ist. Es läuft noch nicht perfekt», erklärte Gasquet. Selbstvertrauen sieht anders aus.

Schwarze Serie gegen Top-Spieler

Allzu viel spricht also nicht für den Franzosen. Kommt erschwerend hinzu, dass er die letzten 12 Partien gegen Top-10-Spieler allesamt verloren hat. Auch gegen Federer wartet er seit 5 Spielen auf einen Erfolg, in 13 der 15 Direktbegegnungen musste er den Platz als Verlierer verlassen.

Federer seinerseits freut sich auf das Duell mit seinem Weggefährten in einer «relaxten» Atmosphäre. «In Lille war der Druck gross, diesmal können wir entspannter an die Sache herangehen», blickte der 33-Jährige nach seinem Erfolg gegen Fernando Verdasco voraus.

Sendebezug: Radio SRF 3, 26.02.15, Morgen-Bulletin

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Davis-Cup-Final 2014: Highlights Federer-Gasquet

4:48 min, vom 23.11.2014