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Federer feiert seinen 80. Turniersieg
Aus Tagesschau vom 18.08.2014.
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ATP-Tour Federers späte Gewissheit: Es hat sich gelohnt

Roger Federer hat sich vor dem Turnier in Cincinnati erschöpft gefühlt. Darum verdankt er seinen 80. Jubiläumssieg auf der Tour seinem Biss und seiner wieder gefundenen spielerischen Klasse.

«Ist es das wirklich wert?» Diese Frage stellte sich Roger Federer unmittelbar vor dem ATP-1000-Turnier in Cincinnati. Erst hinterher verriet er nun, dass ihn solche Bedenken geplagt hätten. Denn nach einer intensiven Woche und dem Finaleinzug in Toronto war die Weltnummer 3 ausgelaugt. Gleich nahtlos fortzufahren, das konnte sich der Baselbieter im ersten Moment nicht vorstellen.

«Aber ich fühlte mich rasch besser und kam zur Erkenntnis, dass ich diese Chance voll entschlossen packen wollte», sagte er. Sieben Tage später lieferte ihm der Ausgang des Endspiels in Cincinnati die glasklare Antwort auf seine anfängliche Frage: Es hat sich gelohnt!

Die Kinder und sich selbst glücklich gemacht

Und zwar nicht nur, «weil ich meinen Kindern eine Freude machen konnte, indem ich ihnen endlich wieder eine grosse Trophäe nach Hause bringe», wie Federer scherzte. Seit Cincinnati 2012 und dem letzten Triumph auf Stufe Grand Slam oder bei den 1000er-Events konnte er sich zwar drei Mal als Turniersieger feiern lassen. Aber die kleineren Pokale seien zum Spielen für die Zwillingstöchter nicht so interessant.

Auch für den 33-Jährigen selbst hat der 6:3, 1:6, 6:2-Finalerfolg über David Ferrer (ATP 5) enorme Bedeutung, er wirkt als Befreiungsschlag. «Denn letztlich war dieser Sieg an der Zeit», findet Federer. Er spricht damit an, dass er in den letzten 5 grossen Endspielen stets als Verlierer vom Platz musste.

Federer steht nun bei 80 Turniersiegen, alleine dieses Jahr eroberte er schon 3 Titel (zusätzlich Dubai und Halle). Das ist eine klare Aufwärtstendenz im Vergleich zur harzigen Saison davor, als es nur in Halle zum durchschlagenden Erfolg reichte.

Zum Steigerungslauf angesetzt

Das Niveau, das er aktuell aufweist, stuft der 17-fache Grand-Slam-Gewinner als «sehr ermutigend» mit Blick auf die US Open ein (ab 25. August). «Über alles gesehen, habe ich im Final ein grossartiges Match gezeigt. Auch konnte ich mich im Verlauf der Woche steigern - von gut zu sehr gut», analysierte er. Zusätzlich nimmt er reichlich Selbstvertrauen nach New York mit. Ein weiteres Argument darf ihn zuversichtlich stimmen: «Ich kann mich nun ausruhen.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.08.14 22:00 Uhr

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19 Kommentare

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  • Kommentar von röbi , zug
    Wenn ferrer unnd federer in einem Final stehen zeugt das von einem turnier auf schwachem niveau. leider
    1. Antwort von bebbi , wabern
      Hahahahaha... entschuldigung, aber was Sie da schreiben, ist sooooo schlecht!
    2. Antwort von alex kleinberger , zh
      woher bloss diese missgunst? ferrer spielt seit vielen jahre vorne mit. und ein nächster turniersieg von federer war bloss noch eine frage der zeit. und überhaupt, verstehn sie eigentlich etwas von tennis oder spitzensport im allgemeinen?!
    3. Antwort von Adrian , Luzern
      Nachfolgend aufgeführt sind (mit Name und jeweiliger Anzahl Finalteilnahmen) die Tennisprofis mit den meisten Endspielen im bisherigen Verlauf dieses Jahrzehnts: Nadal - 45 Djokovic - 40 Federer - 35 Ferrer - 31 Murray - 22 Also rund 70 Turniere auf "schwachem Niveau", gell, Röbi?
    4. Antwort von r , f
      Sie meinen wohl nicht das Niveau des Turniers, sondern jenes Ihres Kommentars...
  • Kommentar von jean passant , thun
    Wenn man loben kann, soll man dies auch tun. RF hat ein sehr gutes Turnier gezeigt, zwei zentrale Spiele, eines gegen Murray und den Final gewonnen und ist nun nicht nur konstant, sondern vermag auch zu beissen und enge Spiele zu drehen. Jetzt reihenweise Siege zu erwarten wäre verfehlt, aber er gehört eindeutig zu den Favoriten auf den USO-Titel und in Abwesenheit von Nadal und zuletzt bei mässiger Form von Djokovic ist vieles denkbar. Gratulation.
    1. Antwort von r , f
      Vielen Dank für diesen Kommentar Herr Passant. Schön auch mal von Ihnen etwas Positives zu hören ;)
    2. Antwort von Henri Jendly , 5612 Villmergen
      Es stellt sich generell die Frage, was wir uns hier erlauben. Das einzige wäre vermutlich, zu gratulieren wenn es gut lief (und damit meine ich nicht nur bei Siegen!), sondern auch Mut zuzusprechen, wenn es nicht so gut läuft. Er ist und bleibt immer noch der beste Schweizer im Welttennis. Es sollte nur kritisieren, wer schon mal besser war. Bis heute habe ich jedoch noch keinen Forumsbesucher bemerkt, auf den das zutreffen würde. Aber eben: manchmal werfen auch Zwerge lange Schatten.
  • Kommentar von Tennis lebt , SO
    Es ist schon lustig, wie sich die Leute äussern, positiv, negativ, neutral, konstruktiv, weniger konstruktiv. Roger ist seit 15 Jahren das Schweizer Sportaushängeschild, ein unglaublicher Botschafter. Was gibt uns das Recht hier zu urteilen und mehr zu schreiben als einfach: super gmacht! oder: schade! oder einfach nur still zu sein wenn das nicht geht. Mein Gott, lasst den Tennisgott seine Karriere so gut wie möglich beenden und in 10 Jahren schauen wir zurück und sagen: DANKESCHÖN Rotscher!
    1. Antwort von alex kleinberger , zh
      super gemacht! :)