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ATP-Tour Gegner Kyrgios brüskiert Wawrinka

Nach seiner verletzungsbedingten Aufgabe im Auftaktmatch in Montreal hat Stan Wawrinka seinen Gegner Nick Kyrgios scharf kritisiert. Der Australier hatte den Schweizer auf dem Platz verbal unter der Gürtellinie attackiert.

Legende: Audio Im Wortlaut: Kyrgios beleidigt Wawrinka (Radio SRF 3) abspielen. Laufzeit 2:29 Minuten.
2:29 min

«Es ist sehr enttäuschend, einen Sportskollegen so respektlos zu erleben. Das hätte ich mir nie vorstellen können», äusserte Wawrinka wenige Stunden nach dem 7:6, 3:6, 0:4 w.o. gegen Nick Kyrgios via Twitter seinen Unmut.

Tweet von Stan Wawrinka

Der Australier hatte den Schweizer zu Beginn des 2. Satzes verbal attackiert. Aufnahmen belegen Kyrgios' Beleidigungen unter der Gürtellinie (oben im Audio), die auf die kolportierte Liaison zwischen Wawrinka und der Kroatin Donna Vekic (WTA 127) abzielten.

Legende: Video Wawrinka scheitert an Kyrgios (Quelle: SNTV) abspielen. Laufzeit 1:01 Minuten.
Vom 13.08.2015.

«Was gesagt wurde, hätte ich nicht einmal zu meinem schlimmsten Feind gesagt. So tief zu fallen, ist nicht nur inakzeptabel, sondern unfassbar», so Wawrinka weiter. Ein solches Verhalten sei sowohl auf als auch abseits des Courts unangebracht. Er hoffe, dass die Tennis-Verantwortlichen dies nicht tolerierten, schloss Wawrinka.

Auch Coach Norman und Azarenka empört

Auch Wawrinkas Coach Magnus Norman nahm zum Vorfall Stellung. Er hoffe, dass Kyrgios von seinem Umfeld einige Lebensratschläge erhalte. Die zweifache Australian-Open-Siegerin Viktoria Azarenka monierte, der 20-Jährige hätte seine Aussagen doch wenigstens abseits der Mikrofone machen können.

Tweet von Magnus Norman

Sendebezug: Radio SRF 3, 13.08.2015, 08:40 Uhr

21 Kommentare

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  • Kommentar von Pia Müller, 9443 Widnau
    Kyrgios oder Tomic - kein Unterschied - beide aus Australien, beide primitiv, ungebildet, unsportlich. Scheinbar doch genügend Geld, um in den ATP's zu wirken. Hier muss ein Riegel geschoben werden. Die über alle Jahre wunderbaren Tennis-Persönlichkeiten wie RF, Stan, Murray, Djokovic, Nadal, etc. müssen geschützt werden von solchen australischen Rüppel.
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  • Kommentar von Bernd B., Basel
    Jöö, als Schwuler hab ich schon heftigere Sprüche erleben müssen, die mich wirklich verletzt haben.
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    1. Antwort von Michel Koller, Emmenbrücke
      Sie meinen also, dass nur ihre Wahrnehmung zählt und Sprüche nur verletzend sind, wenn sie es auch so empfinden? Keine sehr empathische Einstellung und eigentlich würde ich von Jemanden, welcher selbst Ziel von solchen Dingen war, mehr erwarten.
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  • Kommentar von Pascuale Lorenzetti, Zug
    Liebe Sportsfreunde, natürlich ist es keineswegs zu rechtfertigen, was unser australischer Jungspund hier von sich gab. Aber: Wo kämen wir denn hin, wenn hier jeder gleich den barmherzigen Samariter spielen könnte? Lassen wir die ATP mal an diesem Fall arbeiten und zeigen unsere ach so grosse Empörung dann später. Als hätte die Welt keine grösseren Probleme. Beste Grüsse aus Zug, Pascuale Lorenzetti
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