Zum Inhalt springen
Inhalt

Jahresbilanz Federers 2018: Nach starkem Beginn abgebaut

Der 20. Grand-Slam-Titel im Januar überstrahlt alles. Ab Frühling kam Roger Federer aber seltener auf Touren.

2018 wird als ein gutes, aber nicht überragendes Jahr von Roger Federer in Erinnerung bleiben. Einem traumhaften Saisonstart folgten etliche Enttäuschungen. Eine Bilanz:

Die Turniersiege

Australian Open

Das Highlight des Jahres: Roger Federer holt sich seinen 20. Grand-Slam-Titel. In 5 Sätzen schlägt er im Final Nadal-Bezwinger Marin Cilic. Bei seiner Siegesansprache brechen die Emotionen durch.

Legende: Video Federers emotionale Siegesansprache abspielen. Laufzeit 05:07 Minuten.
Aus sportlive vom 28.01.2018.

Rotterdam

Am ATP-500-Turnier nimmt er teil, um an die Spitze der Weltrangliste zurückzukehren. Mit 36 Jahren und 195 Tagen wird er die mit Abstand älteste Nummer 1 der Welt. Der Turniersieg ist Zugabe.

Stuttgart

Die Rasensaison beginnt mit dem Turniersieg vielversprechend. Allerdings muss Federer zweimal über drei Sätze. Im Final schlägt er Milos Raonic.

Basel

Den 4. Turniersieg des Jahres muss er sich hart erkämpfen. Der rumänische Qualifikant Marius Copil räumt ihm Alexander Zverev aus dem Weg – und «überlässt» ihm nach respektabler Gegenwehr den Heimsieg.

Legende: Video Federers 99. Turniersieg abspielen. Laufzeit 02:00 Minuten.
Aus sportlive vom 28.10.2018.

Die «Soso-lala»-Ergebnisse

Indian Wells

Eigentlich ein gutes Turnier des Schweizers. Im Final gegen Juan Martin Del Potro hat er drei Matchbälle, doch der Argentinier fügt ihm in einer dramatischen Partie die erste Saisonniederlage bei.

Halle

Federer erreicht den Final, verpasst aber seinen 10. Sieg in Westfalen. Borna Coric bezwingt ihn in 3 Sätzen.

Cincinnati

Federer feiert einen schönen Sieg über Landsmann Stan Wawrinka. Im Final ist Novak Djokovic eine Nummer zu gross.

Paris-Bercy

Nach zwei überzeugenden Siegen trifft er im Halbfinal auf Djokovic. Für seine Dreisatz-Niederlage nach aufopferndem Kampf muss er sich nicht schämen.

Die Enttäuschungen

Miami

Gleich nach seinem 1. Auftritt muss er die Koffer packen. Der australische Qualifikant Thanasi Kokkinakis wirft ihn mit einem Dreisatz-Sieg aus dem Turnier.

Wimbledon

Ein dramatisches Viertelfinal-Out gegen Kevin Anderson beendet Federers Träume vom 21. Major-Titel. Er bringt eine Zweisatz-Führung nicht ins Trockene und muss sich im 5. Satz mit 11:13 geschlagen geben. Solche Niederlagen seien «das schlimmste Gefühl, das man als Tennisspieler haben kann», so der Schweizer.

Legende: Video So scheiterte Federer in Wimbledon abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
Aus sportlive vom 11.07.2018.

US Open

Die wohl grösste Enttäuschung des Jahres: Gegen den Australier John Millman verliert Federer im Achtelfinal in 4 Sätzen. Der inzwischen 37-Jährige gibt Probleme mit der Hitze und der Atmung als einen Grund an.

Legende: Video Federer begründet die Niederlage gegen Millman abspielen. Laufzeit 01:16 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.09.2018.

Schanghai

Federer erreicht zwar die Halbfinals, dort muss er sich nach einem ungenügenden Auftritt erneut Coric geschlagen geben.

ATP Finals

Trotz einer Startniederlage gegen Kei Nishikori erreicht Federer als Gruppensieger die Halbfinals. Dort unterliegt er einem starken Alexander Zverev in zwei Sätzen.

Legende: Video Günthardt zu Federers Jahr: «Er hat den Standard enorm hoch gesetzt.» abspielen. Laufzeit 01:57 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.11.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.11.18, 15:00 Uhr

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hubert Glauser (Hubiswiss)
    Für Schweizer Verhältnisse ist alles was in Top10 ist sensationell geschweige ein Titel an einem Grand-Slam. Von dem her ist es müssig über Federes Saisonbilanz zu diskutieren. Er muss nichts mehr beweisen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Das ist nicht erstaunlich mit 37 Jahren im Gegensatz zum 21Jährigen Zverev obwohl dieser am meisten Spiele aller Top Ten Spieler in den "Knochen" hat!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Thomas Spirig (lalelu)
    in summe auf alle fälle ein gutes jahr. in den top3 zum schluss. ein paar bittere niederlagen waren dabei keine frage. aber dass einfach alles so weiterläuft wie 2017 war auch nicht zu erwarten. und das hat er gemäss eigenen aussagen auch selber nicht erwartet. ich bin jetzt schon gespannt auf das tennisjahr 2019!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen