Kei Nishikori: Ein Vorreiter in Asien

Kei Nishikori ist der Aufsteiger des Tennisjahrs. Im Mai markierte der Vorstoss in die Top 10 ein Meilenstein in seiner Karriere. Inzwischen ist der Japaner unter den besten 5 und nimmt als erster Asiate an den ATP World Tour Finals teil.

Kei Nishikori küsst den Tokio-Pokal. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kei Nishikori Das Tennisjahr 2014 brachte viele Glücksmomente, der Turniersieg in Tokio war so einer. Keystone

Nach zwei Jahren in den Top 25 wollte Nishikori einen Schritt weiterkommen. Als Initialzündung spannte der 1,78 m grosse Japaner Anfang 2014 mit Michael Chang zusammen. Damit lag er im Trend, was das Engagement von einst verdienstvollen Spielern betrifft.

Nishikori erntete am 12. Mai die ersten Früchte, indem er die Top 10 knackte. Schön sei es da oben, liess er die Welt wissen, um gleich anzufügen: «Aber jetzt ist ein Platz unter den ersten 5 mein Ziel.»

In den USA beheimatet

Anfang November erreichte der 24-Jährige auch diese Marke. Als Nummer 5 der Welt verdiente er sich als erster Asiat die Qualifikation für die ATP World Tour Finals. Seit den US Open, die im Final-Einzug gipfelten, verlor er in 21 Partien nur 3-mal.

In seiner Heimat hat die Kämpfernatur mit der aggressiven Vorhand einen Hype ausgelöst. Weil der Sohn eines Ingenierus und einer Klavierlehrerin seit Jahren in den USA lebt, kann er die Dimensionen nur erahnen.

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Cilic schlägt Nishikori im US-Open-Endspiel

3:26 min, aus sportaktuell vom 9.9.2014