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ATP-Tour Murray schenkt Sieg ab – Djokovic zittert, Nadal dominiert

Andy Murray ist beim ATP-1000-Turnier von Monte Carlo bereits im Achtelfinal ausgeschieden. Der Weltranglisten-Erste unterlag dem Spanier Albert Ramos-Vinolas (ATP 24) 6:2, 2:6, 5:7. Eine Runde weiter kamen hingegen Novak Djokovic und Rafael Nadal.

Legende: Video Murray - Ramos-Vinolas: Der Matchball abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 20.04.2017.

Eigentlich schien die Partie schon gelaufen: Andy Murray führte im 3. Satz mit Doppelbreak und machte sich gerade daran, zum 5:0 zu servieren, als der Faden abermals komplett riss beim Schotten.

Albert Ramos-Vinolas nutzte die Gunst der Stunde und kämpfte sich nochmals in den Match zurück. Schliesslich schaffte der Spanier beim Stand von 5:5 seinerseits das entscheidende Break.

Noch nicht der Alte

Schon im 2. Satz hatte Murray nicht an seine Leistung aus dem 1. Durchgang anknüpfen können und nach überzeugendem Start den Satzausgleich zulassen müssen. Wie schon im Startspiel gegen Gilles Muller war es augenscheinlich, dass der Weltranglisten-Erste nach der langen Verletzungspause noch nicht an sein gewohntes Leistungsniveau herankam.

Djokovics Zitterpartie

Novak Djokovic (ATP 2) musste gegen Pablo Carreno Busta (ATP 13) härter kämpfen, als ihm lieb war. Im 3. Satz musste der Serbe beim Stand von 4:4 drei Breakbälle abwehren. Schliesslich besiegte er den Spanier aber mit 6:2, 4:6 und 6:4.

Nadal und Cilic ohne Probleme

Mühelos gestaltete sich hingegen Rafael Nadals (ATP 7) Vordringen unter die letzten Acht. Der neunfache Monte-Carlo-Sieger schlug Alexander Zverev (ATP 20) an dessen 20.Geburtstag mit 6:1, 6:1. Auch im Viertelfinal steht Marin Cilic (ATP 8). Der Kroate setzte sich gegen Tomas Berdych (ATP 12) 6:2 und 7:6 (7:0) durch.

Sendebezug: SRF zwei, sportflash, 19.04.2017, 20:00 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Andy Murray ist die schlechteste NR. 1 der letzten 50 Jahren, das wahr vorherzusehen. Er wird 100 % Ende Jahr nicht mehr die Nr. 1 sein, das scheint schon jetzt klar Zu sein. Es fehlt ihm auch das Gewisse etwas auf dem Platz, das Federer, aber auch Nadal und Djokovic haben, Charisma!
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    1. Antwort von Jonas Ammann (jonas.ammann)
      @ Röthenmund: Andy Murray ist nur deshalb die Nr. 1, weil Federer, Nadal und Djokovic eine - sagen wir es mal so - Schwächephase haben in ihrer Karriere. Wenn diese drei das Tennis ihres Lebens spielen würden, was sie im Moment leider nicht tun, wäre Murray im allerbesten Fall die Nr. 4 der Welt.
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    2. Antwort von Marco Meister (Tapsa)
      @Röthenmund: Solche "grossmundigen" Kommentare sind ärgerlich... Vor nicht allzulanger Zeit gab es einen Marcelo Rios oder Juan-Carlos Ferrero, die die Tennisweltrangliste anführten... Rios nota bene ohne einen einzigen GS-Titel, Ferrero hat einen GS-Titel in seinem Palmares vorzuweisen... Beide bringen es auf nicht einmal 20 Karriere-Titel auf der ATP-Tour... Murray hat kein Charisma, ihn aber komplett schlechtzureden ist einfach haltlos...
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