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Nadal vs. Djokovic In Paris spitzt sich das Duell um die Nummer 1 zu

Der Serbe muss den Tennis-Thron nach einem knappen Jahr wieder an den Spanier abtreten. Für wie lange?

Weil die Punkte der ATP Finals 2018 bereits am 4. November aus der Wertung gestrichen werden, wird Rafael Nadal am kommenden Montag die neue und alte Nummer 1 im Männertennis.

Der Spanier profitiert davon, dass er voriges Jahr gegen Saisonende verletzt fehlte, während Novak Djokovic als Finalist von Paris-Bercy und an den Finals insgesamt 1600 Punkte einbüsst.

Perfekter Jahresabschluss gefordert

Will der Serbe das Blatt in diesem Jahr noch einmal wenden, ist ein perfekter Abschluss Pflicht. «Ich muss jedes Spiel gewinnen», ist sich auch der Serbe bewusst, der sich aber nicht auf die Weltrangliste versteifen will. «Das lenkt den Fokus zu sehr auf andere Sachen und lenkt davon ab, was ich eigentlich tun soll.»

Ungeachtet der Ausgangslage im Rennen um die Nummer 1 ist Paris-Bercy auch für Nadal eine spezielle Angelegenheit:

  • Der 33-Jährige kehrt erstmals seit den Turniersiegen in Montreal und an den US Open im August und September auf die ATP-Tour zurück.
  • Am Laver Cup Mitte September musste er wegen einer Handgelenksverletzung nach dem 2. Tag passen. Nun fühlt er sich wieder fit.
  • In der wettkampffreien Zeit lagen die Prioritäten Nadals neben dem Tenniscourt. Auf Mallorca heiratete er kürzlich seine langjährige Freundin Xisca Perello.

Nutzt der Spanier den Aufwind aus seinem Privatleben für den Turniersieg in der «Stadt der Liebe», ist ihm die Nummer-1-Position Ende Jahr sicher. Es wäre das 5. Mal, dass Nadal zum Jahresende zuvorderst stehen würde. Gelingt ihm das, rückt er zu Djokovic und Roger Federer auf. Häufiger beendete nur Pete Sampras ein Jahr als Nummer 1.

Video
Nadals erstes Turnier als Ehemann
Aus sportflash vom 28.10.2019.
abspielen

Sendebezug: SRF zwei, «sportflash», 28.10.2019 20:00 Uhr

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Guido Casellini  (CAS)
    Die Frage ist nun: wie lange werden die 3 "alten" an der Spitze noch sein ?
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Für Federer dürfte es wohl schwierig werden, mit den zwei anderen "alten" noch längere Zeit mitzuhalten. Sein Fitnesszustand nach dem nicht allzu strengen Turnier in Basel ist so beängstigend, dass er Paris leider absagen musste. Am letzten Freitagabend schrieb SRF dazu: "Roger Federer steht derzeit noch an den Swiss Indoors in Basel im Einsatz. Dort betonte er, dass er seine Teilnahme in Paris-Bercy von seinem Fitnesszustand nach Basel abhängig macht."
    2. Antwort von Thomas Spirig  (lalelu)
      ihr mentaler zustand bereitet mir auch langsam sorgen...
    3. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      Welche 3 alten? Ich kenne nur 2 alte und DER Maestro!
    4. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Bitte entspannen Sie sich, Herr Spirig. Bei Nadal, Federer und Djokovic gibt es keinen Anlass zur Annahme, dass ihr mentaler Zustand (nicht: zustand) Grund für Sorgen (nicht: sorgen) gibt.
    5. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @Josef Graf Die Absage von Federer für's 1000er-Turnier in Paris-Bercy ist nicht auf seinen Fitnesszustand zurückzuführen. Wie Sie wiederholt auf seine "Belastung" der letzten Woche hindeuten. Schonung ist angesagt & dies im Hinblick auf die ATP Finals. Vergewissern Sie sich, wie wäre der Turnierablauf (zB. mit HF) für Federer in Bercy gewesen!?