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Tennis-Stars wollen Berufskollegen helfen
Aus sportflash vom 18.04.2020.
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Support für Tennisspieler «Big Three» wollen Hilfsfonds lancieren

Djokovic schlägt in einem Brief Unterstützung für schlechter klassierte Spieler vor. Auch Federer und Nadal sind dabei.

Novak Djokovic lancierte in seiner Funktion als Präsident des ATP Councils eine bemerkenswerte Aktion. Der Serbe, der auch von Roger Federer und Rafael Nadal unterstützt wird, präsentierte in einem Brief eine Idee, wie schlechter klassierte Tennisspieler in Zeiten der Corona-Pandemie finanziell unterstützt werden können.

Gemäss John Wertheim von TennisChannel sollen gut klassierte Spieler ihrem Ranking entsprechend folgende Beträge in einen Hilfsfonds einzahlen:

  • 1-5: je 30'000 $
  • 5-10: je 20’000 $
  • 10-20: je 15’000 $
  • 20-50: je 10’000 $
  • 50-100: je 5000 $
  • Top-20-Doppelspieler: je 5000 $

Alleine damit käme über eine Mio. US-Dollar zusammen. Zudem sollen sich die ATP und die vier Grand-Slam-Turniere ebenfalls am Projekt beteiligen.

Unterstützung für Plätze 250-700

Gemäss dem Vorschlag sollen die Spieler zwischen den Plätzen 250 und 700 jeweils 10'000 US-Dollar davon erhalten. Ausserdem schlugen die «Big Three» vor, dass 50 Prozent des Preisgelds der ATP Finals 2020 – sofern diese denn stattfinden können – ebenfalls in den Fonds fliessen.

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Archiv: Ehrat über die finanziellen Folgen des Corona-Lockdowns
Aus Sport-Clip vom 01.04.2020.
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9 Kommentare

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  • Kommentar von Marc Nager  (Marc Nager)
    Geiziger geht’s wohl nicht mehr! Die Big Three haben allesamt JE weit über 300 Millionen auf ihren Konti. Federer sogar über eine halbe Milliarde! Und da sind die doch glatt so „grosszügig”, 0,01 Prozent ihres Vermögens für den Fortbestand ihres Sportes zu „spenden“. Einfach nur peinlich! Zum Vergleich: ich spende jährlich 5% (500 x mehr als 0,01%) meines Einkommens (Vermögen hab ich keins) an Hilfsbedürftige und Umweltorganisationen... Schämt euch!
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Nager, wieviel spenden denn nach Ihren Berechnungen Djokovic, Nadal und Federer je jedes Jahr an diverse Organisationen und Projekte und wieviel spenden diese drei Topspieler nun zusätzlich wegen der Coronakrise an Projekte usw. ausserhalb der ATP? Mit diesen Zahlen liesse sich Ihr Vorwurf bezüglich Geiz wohl problemlos widerlegen. Oder haben Ihre scharfen Formulierungen eventuell eher mit Missgunst zu tun?
    2. Antwort von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Rechi)
      Da gibt es nichts zu schämen. RF hat am Anfang der Krise schon CHF 1‘000‘000 gespendet, zu dem habe alle der Big Threes ihre eigenen Stiftungen in die Millionen fliessen. Mit den Spenden der Tennisgrössen kann wirklich geholfen werden, mit 5% von fast nichts aber nicht.
    3. Antwort von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Rechi)
      Es ist immer das Gleiche, wenn es nach den Linken ginge müssten Vermögende 99% ihres Vermögens abgeben. Für was eigentlich?
  • Kommentar von Ted Stinson  (Ted Stinson)
    Deshalb liebe ich diesen Sport, da ist so viel Respekt und Solidarität unter den Einzelsportlern! Eine sehr gute Idee, die sicher einigen schlecht klassierten Spielern etwas Sorge abnimmt. Auch wenn man den anderen Beitrag über das Gespräch zwischen Djokovic und Murray sieht, ist es einfach genial zu sehen, wie die Spieler ausserhalb der Tenniscourts miteinander auskommen; wirklich sympathisch.
    1. Antwort von Marc Nager  (Marc Nager)
      Offensichtlich wissen Sie nicht, was für mickrige Beträge die Big Three hier „spenden“. Das ist so - wenn man Einkommen statt Vermögen nimmt, denn Ihr Vermögen kenne ich nicht - wie wenn ein Schweizer Durchschnittsverdiener (~90000/Jahr) gerade mal 9 Franken spendet. Tolle Solidarität, was für ein Respekt und unglaublich sympathisch... Aufwachen Herr Stinson!
    2. Antwort von Ted Stinson  (Ted Stinson)
      Ich glaube, Ihre Aussagen wurden weiter oben mittlerweile bereits mehrfach kommentiert. Wenn Sie wissen, was RF, ND und RN alles spenden und mit ihrem Vermögen und Einkommen machen, dann haben Sie wohl gute Detektive! Oder vielleicht auch einfach zu viel Boulevard Presse gelesen... Wäre es Ihnen lieber sie würden gar nichts spenden, da sie ja sowieso nur kritisiert werden? Besser als nichts spenden, fragen Sie doch die anderen Spieler ob sie nicht froh um die Unterstützung sind!
  • Kommentar von Urs Widmer  (pinkpoet)
    Der Fonds ist sicher Vorbild und gut als Geste. Ich staune, wenn ich die kleinen Zahlen sehe, die "the big three" einzahlen wollen...
    Ich schlage weltweit vor, dass Menschen und Firmen, die über 10Mio verdienen oder Vermögen besitzen, davon 10% in einen Fonds einzahlen. Damit könnte man wenigstens etwas bewegen.
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Widmer, es geht hier nur um die Zahlen der Einlagen in den Hilfsfond innerhalb der ATP für die weniger gut verdienenden Spieler im Sinn einer Umverteilung innerhalb des Verbandes der männlichen Tennisprofis. Das ist eine sehr gute Sache. Jedem gut verdienenden Tennisprofi ist es unbenommen, auch ausserhalb dieser Spielervereinigung Gutes zu tun (in Form finanzieller Leistungen), was ja auch schon einige der Topverdiener gemacht haben, Irrtum vorbehalten auch Djokovic, Nadal und Federer.